Frankfurt Fragt Mich

Peter Feldmann lädt zur Onlinesprechstunde

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Die neue Bürgerbeteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ bietet zum ersten Mal die Gelegenheit, mit Vertretern der Stadt zu diskutieren. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) macht den Anfang.

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Das Mitte April gestartete Projekt "Frankfurt fragt mich" soll als eine Art Bürgersprechstunde verstanden werden, mit dem Ziel Frankfurts Bewohner zum „Mitmachen“, „Mitreden“ und „Mitwirken“ zu animieren um somit ihr Lebens- und Arbeitsumfeld aktiv mit zu gestalten. Kurz nach dem Start wurde „Frankfurt fragt mich“ jedoch bereits heftig kritisiert, da eine Bürgerinitiative schon vor vier Jahren die Plattform Frankfurt-gestalten.de ins Leben rief, um Frankfurter Bürgern eine Möglichkeit zur Mitsprache zu bieten. Die Stadt jedoch habe einen diesbezüglichen Antrag ignoriert und anstelle der kostenlos zur Verfügung stehenden Ressourcen für jährlich 35.000 Euro eine Plattform gekauft, um „Frankfurt fragt mich“ zu realisieren, kritisierte Christian Kreutz, Mitgründer der Plattform frankfurt-gestalten.de in einem Gastbeitrag für das Journal Frankfurt. Ebenfalls mit einem Gastbeitrag reagierte Reformdezernent Jan Schneider (CDU) auf die Kritik: Er sehe den neuen „Mängelmelder“ als „sinnvolle Ergänzung“ zum bereits bestehenden Angebot.

Nun gibt Oberbürgermeister Peter Feldmann höchstpersönlich den Startschuss und lädt am 8. Mai von 13.30 bis 14.15 Uhr zum „virtuellen Hausbesuch“ ein. Wie sich auf der Homepage der Stadt Frankfurt nachlesen lässt, freut sich der Oberbürgermeister, durch die neuen modernen Kommunikationsformen mit den Frankfurtern ins Gespräch zu kommen. Die Bürger können Fragen stellen, die sie, schon immer mal von ihm persönlich beantwortet haben wollten. Nach vorangegangener Registrierung auf www.frankfurt.de in der Rubrik „Beteiligung“ können interessierte Bürger bereits ab 10 Uhr ihre Fragen einstellen.


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