Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier wird sein Amt am 31. Mai vorzeitig niederlegen. Das gab er am Freitagvormittag in Fulda bekannt. Eine Nachfolge nannte Bouffier nicht, Medienberichten zufolge soll am Nachmittag Boris Rhein für diesen Posten vorgeschlagen werden.
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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird sein Amt Ende Mai vorzeitig abgeben. Das kündigte der 70-Jährige am Freitagvormittag auf der Frühjahrs-Klausur der hessischen CDU in Fulda an. Regulär wäre Bouffiers Amtszeit nach der nächstens Landtagswahl zu Ende gegangen. Eine Nachfolge nannte Bouffier vorerst noch nicht, Medien berichteten jedoch bereits am Donnerstag, dass der hessische Landtagspräsident und CDU-Politiker Boris Rhein als neuer Regierungschef vorgeschlagen werden soll.
Rund zwölf Jahre hat Volker Bouffier das Amt des Ministerpräsidenten nun inne. „Für diese Zeit bin ich sehr dankbar, und die Aufgaben habe ich mit großer Freude wahrgenommen“, so der CDU-Politiker. Es sei aber gerade nach so langer Amtszeit notwendig, sich selbst und auch gegenüber der Öffentlichkeit Klarheit darüber zu verschaffen, ob man das Amt auch weiterhin wahrnehmen soll, will oder kann. „Alles hat seine Zeit und deshalb habe ich bereits im vergangenen Juli mich entschieden, in diesem Frühjahr einen Wechsel herbeizuführen“, so Bouffier