Der Mitgliederentscheid war zu seinen Gunsten ausgefallen - so kam das Ergebnis am Freitagabend nicht überraschend: 97 Prozent der Genossen wählten Peter Feldmann zum Kandidaten.
red /
Michael Paris ward genesen von seiner Wahlschlappe vom vergangenen Mittwoch. Da verlor er, nachdem der Mitgliederentscheid gegen ihn verlaufen war, noch wenig diplomatische Töne gegen den Gewinner Peter Feldmann. Zwei Tage später ist der Ärger verloren, Paris gibt sich als guter Verlierer, überreicht Feldmann neben warmen Worten auch einen roten Schirm, auf dass er die Widrigkeiten abhalte, die da kommen mögen.
Das Ergebnis am Freitagabend ist eindeutig: 97 Prozent für Feldmann, alles andere wäre auch ein Affront gegen das Ergebnis der Mitgliederbefragung gewesen. Der Sozialpolitiker will im Wahlkampf fürs Nachtflugverbot kämpfen, für mehr Wohnraum und für eine verstetigte Internationalisierung Frankfurts. Bis zur Wahl am 11. März liegt noch einiges an Arbeit vor Feldmann - selbst der SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sprach davon, dass die Partei nicht als Favorit in die Wahl gehe.