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Oberbürgermeisterwahl 2018
Jutta Ditfurth wirbt für Grünen- und Linken-Kandidatinnen
Die Grünen und Jutta Ditfurth hatten sich weit voneinander entfernt. Doch jetzt ruft die Politikerin und Publizistin dazu auf, bei der Oberbürgermeisterwahl grün oder links zu wählen. Der Grund heißt Volker Stein.
"Wählt im 1. Wahlgang eine grüne Migrantin oder eine linke Kandidatin bei der OB-Wahl in Frankfurt/M.! Ja, das sage ausgerechnet ich." So beginnt ein Facebook-Post der Stadtverordneten Jutta Ditfurth. Sie gehört der Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Römer an. Im Mai veröffentlicht sie ein Buch mit dem Titel "Haltung und Widerstand – Eine epische Schlacht um Werte und Weltbilder". Darin soll es um den Kampf gegen völkische Bewegungen gehen – und darum, einzuschreiten und ihrem Treiben nicht zuzusehen.
Womit wir beim Oberbürgermeister-Wahlkampf wären. Feldmann, so schreibt Jutta Ditfurth, werde ohnehin gewählt. "Aber der rassistische und sexistische Reserve-Oberst Volker Stein, ein Law-and-Order-Politiker der grobschlächtigsten Sorte, könnte in die Stichwahl kommen, allein das würde einen Zugewinn an Ansehen und Einfluss für das rechtsradikale Lager in dieser Stadt bedeuten."
Nun glaubt Volker Stein selbst, dass er in die Stichwahl kommt – und mit ihm einige angetrunkene Besucher des Moselecks, wo Mitarbeiter von ihm die erste (nichtrepräsentative) Umfrage zur Wahl abhielten. Warum glaubt es auch Jutta Ditfurth? Weil die linken Strömungen in Frankfurt bei den vergangenen Wahlen an Kraft verloren haben – und die rechten, zu denen Frau Ditfurth auch Volker Steins Partei FDP zählt, gewonnen. Ein Ergebnis von über 20 Prozent klingt nach solchen Berechnungen natürlich nicht mehr unrealistisch. "Weil das Risiko wirklich groß ist, äußere ich mich", schreibt sie. Bei der OB-Wahl sei es dementsprechend wichtig Janine Wissler (Die Linke) oder Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen) die Stimme zu geben.
Womit wir beim Oberbürgermeister-Wahlkampf wären. Feldmann, so schreibt Jutta Ditfurth, werde ohnehin gewählt. "Aber der rassistische und sexistische Reserve-Oberst Volker Stein, ein Law-and-Order-Politiker der grobschlächtigsten Sorte, könnte in die Stichwahl kommen, allein das würde einen Zugewinn an Ansehen und Einfluss für das rechtsradikale Lager in dieser Stadt bedeuten."
Nun glaubt Volker Stein selbst, dass er in die Stichwahl kommt – und mit ihm einige angetrunkene Besucher des Moselecks, wo Mitarbeiter von ihm die erste (nichtrepräsentative) Umfrage zur Wahl abhielten. Warum glaubt es auch Jutta Ditfurth? Weil die linken Strömungen in Frankfurt bei den vergangenen Wahlen an Kraft verloren haben – und die rechten, zu denen Frau Ditfurth auch Volker Steins Partei FDP zählt, gewonnen. Ein Ergebnis von über 20 Prozent klingt nach solchen Berechnungen natürlich nicht mehr unrealistisch. "Weil das Risiko wirklich groß ist, äußere ich mich", schreibt sie. Bei der OB-Wahl sei es dementsprechend wichtig Janine Wissler (Die Linke) oder Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen) die Stimme zu geben.
19. Februar 2018, 11.11 Uhr
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