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Auf zur Stichwahl, oder?
Der nächste Frankfurter Oberbürgermeister heißt Wilke
In Frankfurt tendiert man zum zweiten Wahlgang, allerdings ist die Bevölkerung an der Oder stimmfreudiger als am Main. Das half am Sonntag aber nichts, es kommt zur Stichwahl und da fragt man sich: "Alles Wilke, oder was?"
Die Qual der Wahl: Das demokratische Privileg ist manchmal wie die Entscheidung zwischen Pest oder Cholera. In Frankfurt – das an der Oder – hat man es da etwas leichter: Bei der Stichwahl am 18. März gewinnt auf jeden Fall der Herr Wilke, das lässt sich jetzt schon absehen.
Und das kam so: Am vergangenen Sonntag fand in Frankfurt/ Oder die Oberbürgermeisterwahl statt. 49.000 Wahlberechtigte gibt es in der brandenburgischen Stadt und 45 Prozent machten vom Wahlrecht auch Gebrauch. Da könnte Frankfurt am Main noch etwas lernen. Für den amtierenden, parteilosen Oberbürgermeister Martin Wilke lief es dann erstmal nicht ganz so gut, 20,3 Prozent ist eben nicht die absolute Mehrheit. Der Kandidat der Grünen und der Linken (ja sowas gibt’s!), René Wilke, hatte mit 43,4 Prozent nämlich die Nase vorn, aber auch nicht die absolute Mehrheit auf seiner Seite. Wilkes Slogan ist übrigens „Frankfurt geht besser“ (wie originell, wäre man hier in Frankfurt am Main nie drauf gekommen...). Nach der Stichwahl wird das Frankfurter Stadtoberhaupt auf jeden Fall Wilke heißen. Übrigens hieß ein anderer aussichtsreicher Kandidat an der Oder Wilko (!) Möller. 17 Prozent der Bürger wählten den AfD-ler. Auf Markus Derling von der CDU entfielen 14,2 Prozent, Jens-Marcel Ulrich von der SPD bekam 5 Prozent der Stimmen.
Da sieht das Kräfteverhältnis der Parteivertreter in Frankfurt am Main doch etwas anders aus. Nur damit es nicht zu Verwechslungen kommt: Am 11. März stimmen die Frankfurter, also die vom Main, über ihr Stadtoberhaupt ab. Hier hat man die Wahl zwischen dem Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) und Bernadette Weyland (CDU). Und auch hier gilt: Jede Stimme zählt.
Und das kam so: Am vergangenen Sonntag fand in Frankfurt/ Oder die Oberbürgermeisterwahl statt. 49.000 Wahlberechtigte gibt es in der brandenburgischen Stadt und 45 Prozent machten vom Wahlrecht auch Gebrauch. Da könnte Frankfurt am Main noch etwas lernen. Für den amtierenden, parteilosen Oberbürgermeister Martin Wilke lief es dann erstmal nicht ganz so gut, 20,3 Prozent ist eben nicht die absolute Mehrheit. Der Kandidat der Grünen und der Linken (ja sowas gibt’s!), René Wilke, hatte mit 43,4 Prozent nämlich die Nase vorn, aber auch nicht die absolute Mehrheit auf seiner Seite. Wilkes Slogan ist übrigens „Frankfurt geht besser“ (wie originell, wäre man hier in Frankfurt am Main nie drauf gekommen...). Nach der Stichwahl wird das Frankfurter Stadtoberhaupt auf jeden Fall Wilke heißen. Übrigens hieß ein anderer aussichtsreicher Kandidat an der Oder Wilko (!) Möller. 17 Prozent der Bürger wählten den AfD-ler. Auf Markus Derling von der CDU entfielen 14,2 Prozent, Jens-Marcel Ulrich von der SPD bekam 5 Prozent der Stimmen.
Da sieht das Kräfteverhältnis der Parteivertreter in Frankfurt am Main doch etwas anders aus. Nur damit es nicht zu Verwechslungen kommt: Am 11. März stimmen die Frankfurter, also die vom Main, über ihr Stadtoberhaupt ab. Hier hat man die Wahl zwischen dem Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) und Bernadette Weyland (CDU). Und auch hier gilt: Jede Stimme zählt.
5. März 2018, 15.00 Uhr
Nicole Brevoord
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