5 Fragen an Daniela Birkenfeld

"Jeder soll überall dabei sein können."

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Heute entscheiden die Stadtverordneten über die Wiederwahl der Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Kurz vor der Entscheidung sprach das JOURNAL FRANKFURT mit der Stadträtin über ihre bisherige Karriere und zukünftigen Ziele.

Martina Schumacher /

JOURNAL FRANKFURT: Wie sind Sie in die Politik gekommen?
Daniela Birkenfeld: Ich komme aus einer politisch interessierten Familie. Der Auslöser selbst aktiv werden zu wollen, war 1972 das Scheitern des Misstrauensvotums gegen den Bundeskanzler, weil sich einige Abgeordnete hatten bestechen lassen. Damals war ich 13 Jahre alt und konnte es nicht fassen, dass man sich so verhält.

Was hat Sie bewogen, in die CDU einzutreten?
Die Europa- und Friedenspolitik der CDU hat mich mehr überzeugt als die der anderen Parteien. Ich konnte mir kein vereinigtes Europa vorstellen, in dem mitten durch Deutschland eine unüberwindbare Grenze verläuft.

Was macht Sie besonders stolz hinsichtlich Ihrer bisherigen Leistungen als Sozialdezernentin?
Die größte Herausforderung in meinen beiden Amtszeiten war es, die Unterbringung und Betreuung von tausenden Flüchtlingen zu organisieren. Dass das gut geklappt hat, macht mich stolz und dankbar.

Was wollen Sie als Sozialdezernentin noch erreichen sollten Sie wiedergewählt werden?
Ich will die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderungen und anderen Beeinträchtigungen weiter verbessern. Auch sonst soll in Frankfurt niemand wegen seines Geschlechts, seines Alters, seiner Religion, seiner ethnischen Herkunft, seiner sexuellen Orientierung oder wegen anderer Besonderheiten ausgegrenzt werden. Jeder soll überall dabei sein können.

Auf was freuen Sie sich im kommenden Jahr am meisten?
Das ist diesmal eindeutig ein privater Anlass: Ich werde im kommenden Jahr meinen Verlobten heiraten und gemeinsam mit unseren Familien und Freunden ein großes Fest feiern.


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