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Nach Erdbeben

Frankfurt kondoliert und ruft zu Spenden auf

Mehr als 8500 Menschen sind ums Leben gekommen, die Zahl der eingestürzten Gebäude ist unübersehbar – Erdbeben haben die syrisch-türkische Grenzregion in Trümmern begraben. Die Stadt Frankfurt bekundet ihre Anteilnahme und ruft Bürger zu Spenden auf.
Nach bisherigen Angaben sind mehr als 8500 Menschen durch das Erdbeben in der syrisch-türkischen Grenzregion ums Leben gekommen. Tausende werden noch vermisst oder sind unter den Trümmern begraben – das Ausmaß der Katastrophe ist gewaltig. Wie medico international mitteilt, sind zum Teil das Telefonnetz und das Internet zusammengebrochen. Darüber hinaus sei das betroffene Gebiet bereits vor dem Erdbeben in einer prekären Lage gewesen, Millionen syrische Bürgerkriegsgeflüchtete leben in der Region. Deren Lage verschlechtere sich durch die Katastrophe nochmal mehr.

Auch in Rojava erschütterte das Erdbeben eine Region, in der durch jüngste türkische Luftangriffe die zivile Infrastruktur sowieso zum Teil zerstört wurde, so medico international. Zahlreiche Menschen in Frankfurt haben noch am gleichen Tag Hilfsaktionen organisiert. Die Stadt trauert mit den Familien und Angehörigen der Opfer und kondoliert mit dem Generalkonsul der Republik Türkei, Erdem Tunçer, sowie der türkischen Partnerstadt Eskişehir.

In einem Kondolenzschreiben bekundeten Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner und Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (beide Bündnis 90/Die Grünen) im Namen der Stadt dem Generalkonsul der Republik Türkei, Erdem Tunçer, sowie Ekrem Imamoğlu, Oberbürgermeister der Stadt Istanbul, Yılmaz Büyükerşen, Oberbürgermeister der Stadt Eskişehir, und Mustafa Tunç Soyer, Oberbürgermeister der Stadt Izmir, ihre Anteilname: „Im Namen von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung dürfen wir Ihnen unsere Solidarität und unser Mitgefühl aussprechen. Wir fühlen uns Ihnen in Ihrem Schmerz und Ihrer Trauer sehr verbunden. Über die etablierten Katastrophenschutzmechanismen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen haben die staatlichen Stellen der Republik Türkei bereits Hilfe angefordert. Im Rahmen der Kapazitäten und Möglichkeiten ist auch die Stadt Frankfurt am Main fester Bestandteil dieser Katastrophenschutzmaßnahmen.“

Hilime Arslaner ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Geld zu spenden, um die Rettungs- und Aufbauarbeiten zu unterstützen. Es gibt derzeit viele Spendenaufrufe, unter anderem auch von staatlichen Organisationen. Außerdem rufen auch zivilgesellschaftliche Organisationen zu Spenden auf, wie etwa die Organisation Ahbap in der Türkei. Zudem gibt es kurdische Hilfsorganisationen vor Ort – die Spenden kommen auch in Rojava und den kurdischen Gebieten Nord-Ost-Syriens an. Darüber hinaus kann auch über Medico direkt an die Erdbebenopfer gespendet werden.

Eine Auflistung der verschiedenen Spendenkonten:

Aktion Deutschland Hilft – Bündnis deutscher Hilfsorganisationen
Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Erdbeben Türkei und Syrien

„Bündnis Entwicklung Hilft" und „Aktion Deutschland Hilft“
BEH und ADH
IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
BIC: COBADEFFXXX Commerzbank
Stichwort: ARD/ Erdbeben Türkei und Syrien

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
Spendenkonto: Commerzbank
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: ZDF Erdbeben Türkei Syrien

medico international e.V.
IBAN: DE69 4306 0967 1018 8350 02
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank
Stichwort: Nothilfe Erdbeben

Erdbeben-Soforthilfe vom Kurdischen Roten Halbmond
Spendenkonto: Kreissparkasse Köln
IBAN: DE49 3705 0299 0004 0104 81
BIC/SWIFT: COKSDE33XXX
paypal.me/heyvasorakurdistane
 
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8. Februar 2023, 12.17 Uhr
sfk
 
 
 
 
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