Vernissagen, Musik, Stadtführungen, Blicke hinter die Kulissen, Partys … die Bahnhofsviertelnacht zog Zigtausende Menschen an. Die Stadt Frankfurt zieht eine äußerst positive Bilanz.
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Um 2 Uhr nachts wurde im OYE noch gefeiert – gut fünf Stunden nachdem dort Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef (beide SPD) das vom Journal herausgegebene Bahnhofsviertelmagazin präsentierten und zugleich einige lobende Worte über die Macher des Clubs, die Gebrüder Zeleke, verloren. "Menschen wie Sie machen dieses Viertel reicher", so Feldmann inmitten einer feierfreudigen Menge. So ausgelassen wie in der Taunusstraße war es fast an jeder Ecke des kleinen Bahnhofsviertels. Die Straßen waren gesperrt, die Menschen bevölkerten sie. "Ich muss sagen: Es war eine schöne, eine fröhliche, eine überaus kommunikative Stimmung", sagt Kurt Stroscher vom Veranstalter, der städtischen Tourismus + Congress Gesellschaft (TCF). Den Besucherschätzungen der Polizei schließt der Event-Fachmann sich an: Gut 50.000 Menschen sollen in der Nacht unterwegs gewesen sein. Stroscher verteidigt auch die Vorgabe, draußen keine Musik zu erlauben, gibt aber zu: "Meine private Meinung ist, dass es schön wäre, für eine Nacht im Jahr Ausnahmen von Gesetzen wie dem Immissionsschutz schaffen zu können – doch das wird wohl schwierig."
Gleichwohl werde man nun wieder ins Gespräch mit den Initiativen, Vereinen und den Gastronomen im Bahnhofsviertel kommen, um über die Nacht 2017 zu sprechen. Ein Termin dafür steht noch nicht fest – nur: Sie wird kommen.