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Der Magistrat will sie vorschlagen
Trude Simonsohn soll Ehrenbürgerin werden
Auf seiner Sitzung hat der Magistrat den Beschluss gefasst, Trude Simonsohn für die Ehrenbürgerschaft vorzuschlagen. Das teilte Oberbürgermeister Peter Feldmann am Freitag mit.
„Trude Simonsohn steht wie keine andere Persönlichkeit unserer Stadt für Humanität, Aufklärung und eine kämpferische, demokratische Gesinnung. Seit 1975 hat die Holocaustüberlebende in vielen Gesprächen insbesondere junge Menschen über die Verbrechen des Naziterrors als Auschwitzüberlebende informiert“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).
Die Stadt Frankfurt kann Personen, die sich um die Mainmetropole besondere Verdienste erworben haben, das Ehrenbürgerrecht auf Lebenszeit verleihen. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben hat. Anlässlich des Geburtstages von Trude Simonsohn Ende März zeigte sich Oberbürgermeister Peter Feldmann von der dort vorgetragenen Idee begeistert, diese zur Ehrenbürgerin der Stadt Frankfurt zu ernennen. Trude Simonsohn ist seit 1993 Trägerin der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt und erhielt den Ignatz-Bubis-Preis 2010.
„Trude Simonsohn ist eine große Freundin unserer Heimatstadt und eine unermüdliche Kämpferin gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. Gerade in unserer heutigen Zeit ist sie eine ebenso verlässliche, wie eindringliche Stimme für Menschlichkeit und Demokratie. Trude Simonsohn wäre auch die erste Frau mit dieser Ehrung in unserer Stadt“, erklärte der Oberbürgermeister.
Trude Simonsohn wurde 1921 in Olmütz (Mähren) geboren. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht wurde sie in die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz verschleppt. 1955 zog sie nach Frankfurt am Main, wo Trude Simonsohn im Vorstand der Jüdischen Gemeinde für Sozialberatung und Erziehungsberatung Verantwortung übernahm. Seit 1975 tritt sie als Zeitzeugin in Schulen, Jugendbegegnungsstätten, Vereinen und Institutionen auf und berichtet über ihre Erlebnisse während der NS-Diktatur.
„Trude Simonsohn steht wie keine andere Persönlichkeit in Frankfurt am Main für Humanität, Aufklärung und eine kämpferische demokratische Gesinnung. In ihren Berichten als Zeitzeugin stellt sie die Frage, welche Konsequenzen sich aus den Verbrechen des Nazi-Regimes für das heutige Zusammenleben ergeben. Sie ist weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus als eine unerschrockene Mahnerin für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion bekannt. Es sind Menschen wie Trude Simonsohn, die mit ihrem vorbildlichen Einsatz dafür sorgen, dass Frankfurt am Main als eine Stadt wahrgenommen wird, in der Hass und Gewalt keinen Platz haben“, sagte Feldmann.
Die Entscheidung über die Ernennung zur Ehrenbürgerin obliegt der Stadtverordnetenversammlung.
Die Stadt Frankfurt kann Personen, die sich um die Mainmetropole besondere Verdienste erworben haben, das Ehrenbürgerrecht auf Lebenszeit verleihen. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben hat. Anlässlich des Geburtstages von Trude Simonsohn Ende März zeigte sich Oberbürgermeister Peter Feldmann von der dort vorgetragenen Idee begeistert, diese zur Ehrenbürgerin der Stadt Frankfurt zu ernennen. Trude Simonsohn ist seit 1993 Trägerin der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt und erhielt den Ignatz-Bubis-Preis 2010.
„Trude Simonsohn ist eine große Freundin unserer Heimatstadt und eine unermüdliche Kämpferin gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. Gerade in unserer heutigen Zeit ist sie eine ebenso verlässliche, wie eindringliche Stimme für Menschlichkeit und Demokratie. Trude Simonsohn wäre auch die erste Frau mit dieser Ehrung in unserer Stadt“, erklärte der Oberbürgermeister.
Trude Simonsohn wurde 1921 in Olmütz (Mähren) geboren. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht wurde sie in die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz verschleppt. 1955 zog sie nach Frankfurt am Main, wo Trude Simonsohn im Vorstand der Jüdischen Gemeinde für Sozialberatung und Erziehungsberatung Verantwortung übernahm. Seit 1975 tritt sie als Zeitzeugin in Schulen, Jugendbegegnungsstätten, Vereinen und Institutionen auf und berichtet über ihre Erlebnisse während der NS-Diktatur.
„Trude Simonsohn steht wie keine andere Persönlichkeit in Frankfurt am Main für Humanität, Aufklärung und eine kämpferische demokratische Gesinnung. In ihren Berichten als Zeitzeugin stellt sie die Frage, welche Konsequenzen sich aus den Verbrechen des Nazi-Regimes für das heutige Zusammenleben ergeben. Sie ist weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus als eine unerschrockene Mahnerin für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion bekannt. Es sind Menschen wie Trude Simonsohn, die mit ihrem vorbildlichen Einsatz dafür sorgen, dass Frankfurt am Main als eine Stadt wahrgenommen wird, in der Hass und Gewalt keinen Platz haben“, sagte Feldmann.
Die Entscheidung über die Ernennung zur Ehrenbürgerin obliegt der Stadtverordnetenversammlung.
3. Juni 2016, 15.55 Uhr
pia
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