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Love and Peace Revue
Mit „I Had A Dream“ eingeschlafen und aufgewacht
Woodstock feiert in diesem Jahr ein großes Jubiläum. Vor 50 Jahren trafen sich vom 15. bis 18. August geschätzte 450 000 Besucherinnen und Besucher nahe Bethel im Staat New York, um „3 Days of Peace & Music“ zu zelebrieren.
„Ätsch“ hörte man 2018 aus Breitenbach in Osthessen. „Wir werden schon ein Jahr vor Woodstock ein halbes Jahrhundert alt." Auch wenn das ganz bescheiden als Fantreffen der hessischen Beat-Band The Petards als „Burg-Beat-Show“ das alte Gemäuer beschalte. Die Rede ist vom Burg Herzberg Festival. Selbstbewusst zogen sie auch in diesem Jahr „ihr Ding“ durch. Zwar war mit Graham Nash von Crosby, Stills, Nash & Young ein echter Woodstock-Veteran zu Gast. Aber mehr Tribut wollte man der sogenannten „Mutter aller Festivals“ nicht zollen. Denn das Hippie-Get-Together findet, anders als der Klassiker, in schöner Regelmäßigkeit statt. Dieses Jahr war das vom 25. bis 28.7.
Anders als der „Herzberg“ ist „Woodstock – The Love & Peace Revue“ eine echte Reminiszenz. Das Projekt wurde schon 2013 von Achim Dürr in Hanau ins Leben gerufen. „Ich schlief mit John B. Sebastians Song ‚I Had A Dream‘ ein und wachte mit ihm auf“, erzählt der Musiker, früher Drummer der Hoochie Coochie Blues Band, heute unter anderem Sänger bei der Neuen Philharmonie Frankfurt. Er fand auf Anhieb viele Mitstreiter, um seinen Traum zu erfüllen. Zum Beispiel Ali Neander und Peter „Osti“ Osterwold von den Rodgau Monotones, auch Olaf Mill von Flatsch!. Volker Rebell (Bild), seinen Allzeit-Lieblings-Radiomann, gewann er als Moderator. Die Revue ist ein großer Spaß, auch weil man sich bei allem Respekt vor den tollen Songs, die uns unter anderem von Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who, Santana, Joe Cocker, aber auch Arlo Guthrie, Joan Baez und Richie Havens geblieben sind, ironische Brechungen erlaubt und das Hippietum dank dem komödiantischen Talent mancher Mitwirkenden auch mal auf die Schippe genommen wird. Am besten man kommt im Batikhemd, mit Stirnband und Schlaghosen.
>> „Love and Peace Revue – 50 Jahre Woodstock“ live in der Region:
17.8. Rödermark/Urberach, Open Air
30.8. Aschaffenburg, Colos-Saal
18.10. Wiesbaden, Energie Rock Festival
23.11. Stockheim, Kulturhalle
Anders als der „Herzberg“ ist „Woodstock – The Love & Peace Revue“ eine echte Reminiszenz. Das Projekt wurde schon 2013 von Achim Dürr in Hanau ins Leben gerufen. „Ich schlief mit John B. Sebastians Song ‚I Had A Dream‘ ein und wachte mit ihm auf“, erzählt der Musiker, früher Drummer der Hoochie Coochie Blues Band, heute unter anderem Sänger bei der Neuen Philharmonie Frankfurt. Er fand auf Anhieb viele Mitstreiter, um seinen Traum zu erfüllen. Zum Beispiel Ali Neander und Peter „Osti“ Osterwold von den Rodgau Monotones, auch Olaf Mill von Flatsch!. Volker Rebell (Bild), seinen Allzeit-Lieblings-Radiomann, gewann er als Moderator. Die Revue ist ein großer Spaß, auch weil man sich bei allem Respekt vor den tollen Songs, die uns unter anderem von Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who, Santana, Joe Cocker, aber auch Arlo Guthrie, Joan Baez und Richie Havens geblieben sind, ironische Brechungen erlaubt und das Hippietum dank dem komödiantischen Talent mancher Mitwirkenden auch mal auf die Schippe genommen wird. Am besten man kommt im Batikhemd, mit Stirnband und Schlaghosen.
>> „Love and Peace Revue – 50 Jahre Woodstock“ live in der Region:
17.8. Rödermark/Urberach, Open Air
30.8. Aschaffenburg, Colos-Saal
18.10. Wiesbaden, Energie Rock Festival
23.11. Stockheim, Kulturhalle
13. August 2019, 09.33 Uhr
Detlef Kinsler
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