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Energiekrise
Frankfurt schaltet das Licht aus
An einigen Orten in der Stadt wird es künftig nachts dunkler als gewohnt. Um Energie zu sparen, sollen rund 2500 sogenannte Illuminationsleuchten ausgeschaltet und 33 000 Straßenlaternen gedimmt werden. Wie viel dadurch eingespart wird, ist noch unklar.
Raumtemperatur absenken, kälteres Wasser im Schwimmbad, weniger Beleuchtung am Weihnachtsmarkt – Anfang September hat der Hessische Städtetag eine ganze Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen Städte Energie sparen sollen. Einige davon setzt die Stadt bereits um, so wird das Wasser in den Schwimmbädern weniger beheizt und Römer und Paulskirche nicht mehr beleuchtet. Jetzt soll im Stadtgebiet auch ein großer Teil der Straßenbeleuchtung nachts abgeschaltet werden. Das teilte Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Bündnis 90/Die Grünen) am Montagabend im Mobilitätsausschuss der Stadt mit.
Insgesamt sollen beispielsweise am Mainufer und an den Brücken 2491 sogenannte Iluminationsleuchten abgeschaltet werden. Am nördlichen Mainufer wurde damit bereits begonnen, wie Majers Büroleiter Wulfila Walter auf Nachfrage erklärte. „Man darf sich die Stadtbeleuchtung nicht so vorstellen, dass man hier einfach den Hebel umlegen und damit einzelne Bereiche abstellen oder dimmen kann. Zum Beispiel die Mainufer- und Brückenbeleuchtung sind mit den sicherheitsrelevanten Straßenbeleuchtungen geschaltet. Deshalb müssen hier einzelne Leuchten händisch ‚abgeklemmt‘ werden“, so Walter. So werde es auch nicht überall auf einmal dunkel, sondern die Leuchten sukzessive abgeschaltet.
Darüber hinaus sollen insgesamt 218 Bodeneinbaustrahler auf Plätzen wie dem Rathenau- oder dem Goetheplatz künftig nachts nicht mehr leuchten. Zudem werden 33 000 Straßenlaternen, die für die Verkehrssicherheit relevant sind, in den Reduzierbetrieb versetzt. Das gilt allerdings nicht für die Innenstadt innerhalb des Anlagenrings, das Bahnhofsviertel sowie die Beleuchtung an Fußgängerüberwegen. Während manche dieser Leuchten für die (Verkehrs-)Sicherheit wichtig seien, seien andere technisch einfach nicht dimmbar, so Walter.
Wie lange die Leuchten ausgeschaltet bleiben, steht noch nicht fest. Auch wie viel Energie mithilfe dieser Maßnahme eingespart wird, ist noch unklar. Aufgrund der unterschiedlichen Leuchtentypen seien die Einsparungen wohl erst in ein paar Tagen berechnet, erklärt Wulfila Walter. Darüber hinaus muss der Magistrat die entsprechende Maßnahme noch beschließen. Die Genehmigung von Mobilitätsdezernent Majer hat die zuständige StraßenBeleuchtung Rhein-Main aber schon bekommen, an einigen Stellen in der Stadt bleibt es deshalb bereits jetzt nachts dunkel.
Insgesamt sollen beispielsweise am Mainufer und an den Brücken 2491 sogenannte Iluminationsleuchten abgeschaltet werden. Am nördlichen Mainufer wurde damit bereits begonnen, wie Majers Büroleiter Wulfila Walter auf Nachfrage erklärte. „Man darf sich die Stadtbeleuchtung nicht so vorstellen, dass man hier einfach den Hebel umlegen und damit einzelne Bereiche abstellen oder dimmen kann. Zum Beispiel die Mainufer- und Brückenbeleuchtung sind mit den sicherheitsrelevanten Straßenbeleuchtungen geschaltet. Deshalb müssen hier einzelne Leuchten händisch ‚abgeklemmt‘ werden“, so Walter. So werde es auch nicht überall auf einmal dunkel, sondern die Leuchten sukzessive abgeschaltet.
Darüber hinaus sollen insgesamt 218 Bodeneinbaustrahler auf Plätzen wie dem Rathenau- oder dem Goetheplatz künftig nachts nicht mehr leuchten. Zudem werden 33 000 Straßenlaternen, die für die Verkehrssicherheit relevant sind, in den Reduzierbetrieb versetzt. Das gilt allerdings nicht für die Innenstadt innerhalb des Anlagenrings, das Bahnhofsviertel sowie die Beleuchtung an Fußgängerüberwegen. Während manche dieser Leuchten für die (Verkehrs-)Sicherheit wichtig seien, seien andere technisch einfach nicht dimmbar, so Walter.
Wie lange die Leuchten ausgeschaltet bleiben, steht noch nicht fest. Auch wie viel Energie mithilfe dieser Maßnahme eingespart wird, ist noch unklar. Aufgrund der unterschiedlichen Leuchtentypen seien die Einsparungen wohl erst in ein paar Tagen berechnet, erklärt Wulfila Walter. Darüber hinaus muss der Magistrat die entsprechende Maßnahme noch beschließen. Die Genehmigung von Mobilitätsdezernent Majer hat die zuständige StraßenBeleuchtung Rhein-Main aber schon bekommen, an einigen Stellen in der Stadt bleibt es deshalb bereits jetzt nachts dunkel.
12. Oktober 2022, 10.34 Uhr
loe
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