Viele Jugendliche sehen das Schreiben als mögliche Berufsperspektive. Doch worauf kommt es beim Schreiben an? Im Schreibzimmer des Jungen Literaturhauses bekommen sie die Möglichkeit, ihre Skills zu verbessern – und das mithilfe von bekannten Autorinnen.
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Schriftsteller werden – für einige Jugendliche ist das ein Berufswunsch, den sie schon seit ihrer frühen Kindheit hegen. Andere möchten auf einem ähnlichen Pfad bleiben und etwas in Richtung Printmedien machen. Unabdingbar für beide Berufsperspektiven ist natürlich das Schreiben. Wo die einen sich noch etwas schwertun, möchten die anderen ihre Skills verbessern.
Das Junge Literaturhaus fördert diese Motivation von Jugendlichen mit dem Schreibzimmer, welches in diesem Jahr bereits zum 13. Mal stattfindet. Hier lernen junge Heranwachsende, worauf es beim Schreiben ankommt, tauschen sich untereinander aus und arbeiten eng mit den Autorinnen Lena Gorelik und Uljana Wolf zusammen. Das Thema des diesjährigen Prosa-Schreibzimmers lautet „Das Ende der Angst“ und wird von Gorelik geleitet während Wolfs Lyrik-Schreibzimmer den Titel „Zeilenfelle“ trägt.
Die Bewerbungsphase für beide Schreibzimmer läuft noch bis zum 12. August. Bewerben können sich alle Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mit drei bis fünf Gedichten oder eine bis drei Seiten Prosa-Text per E-Mail unter vonlange@literaturhaus-frankfurt.de. Es wird darum gebeten, Name, Geburtsdatum, Post- und Emailadresse sowie Schule in der E-Mail anzugeben. Darüber hinaus sollen die Bewerber angeben, ob sie im am Prosa- oder Lyrik-Schreibzimmer teilnehmen wollen.
Die Texte aus den Werkstätten erscheinen in der Schreibzimmer-Anthologie und werden in einer gemeinsamen Lesung am 28. Februar 2019 im Literaturhaus vorgestellt.