Der Posten des Chefredakteurs der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben ist besetzt: Ab 1. August wird Matthias Thieme diese Funktion gemeinsam mit dem amtierenden Chefredakteur Max Rempel übernehmen.
Nicole Brevoord /
Das Personalkarussell der Frankfurter Neuen Presse dreht sich rasant. Am Mittwoch wurde eine neue Personalie öffentlich: Künftig soll Matthias Thieme an der Seite von Max Rempel die Chefredaktion der Frankfurter neuen Presse und ihrer Regionalausgaben übernehmen. In der Mediengruppe Frankfurt, zu der neben der FNP auch die Frankfurter Rundschau zählt, freut man sich über die Personalie: „Mit Matthias Thieme haben wir nicht nur einen exzellenten Journalisten gewonnen, sondern auch einen Kollegen zurückgeholt“, sagt Co-Chefredakteur Max Rempel.
Der 1974 geborene Matthias Thieme begann seine journalistische Karriere in Frankfurt und zwar ab 2002 als Volontär und später als Redakteur im Lokalen und darauf in der Politikredaktion bei der Frankfurter Rundschau. Der Berufsweg führte Thieme dann zur DuMont-Redaktionsgemeinschaft Berlin (2010-2012), zum Wirtschaftsmagazin Capital in Berlin (2012-2015) und schließlich zur Funke Mediengruppe, wo er zuletzt als Ressortleiter Wirtschaft die überregionale Wirtschaftsberichterstattung steuerte.
Matthias Thieme hat sich ein Renommee erworben und wurde für seine Recherchen und Veröffentlichungen mit zwei Wächterpreisen bedacht: 2009 für seine Berichterstattung zum UNICEF-Spendenskandal (gemeinsam mit Jörg Schindler) und zwei Jahre später für seine Publikationen zur Affäre um vier hessische Steuerfahnder, die mit falschen Gutachten aus dem Dienst entfernt worden waren.
Thieme ist mit einer Frankfurterin verheiratet, hat vier Kinder und wird seinen Lebensmittelpunkt nun wieder an den Main verlegen.