Mehr Kitaplätze in Firmen

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Die Bankenstadt gilt als Vorreiter in Sachen betrieblicher Kinderbetreuung: Seit 1992 fördert das sogenannte „Frankfurter Modell“ Unternehmen, die eine professionelle Kita-Betreuung anbieten. Derzeit gibt es in den 26 Frankfurter Betriebskindergärten 1400 Plätze, 800 davon für Kleinkinder bis drei Jahren. Vor 16 Jahren startete die Allianz-Kita als Pionier in einer Westend-Villa. Nun will die Stadt noch mehr Bewegung in den Ausbau der bisher bestehenden Angebote bringen, insbesondere auch bei der Betreuung von Kindern im Krippenalter. Grund: „Bis 2013 muss die Stadt insgesamt 6000 weitere Betreuungsplätze für Kinder bis drei Jahren bereit stellen, ab dann tritt nämlich die Krippenplatzgarantie ab dem 1. Lebensjahr in Kraft“, so Bürgermeisterin Jutta Ebeling (Grüne) am Rande einer Fachtagung.

Insgesamt 10.000 weitere Kita-Plätze in freier Trägerschaft sollen bis 2013 geschaffen werden, mit insgesamt 1500 zusätzlichen Plätzen für unter Dreijährige in betrieblicher Betreuung. „Die Bereitschaft von Unternehmen, sich für Familien zu engagieren, ist enorm angestiegen – nicht zuletzt, weil die Anzahl der Frauen in den mittleren und führenden Positionen stetig zunimmt“, so Ebeling. Die Firmen will man mit zusätzlichen Anreizen locken: Kitas, die sich auch für Kinder aus dem Stadtteil öffnen, erhalten einen vollen Betriebskostenzuschuss, bei Beschränkung auf Mitarbeiter-Kinder steigt die städtische Förderung in Zukunft auf 80 Prozent (bisher 40 Prozent). Zuschüsse gibt es nun auch für Kinder, die nicht aus Frankfurt kommen. 5,5 Millionen Euro erhielten die Unternehmen mit Kinderbetreuung in diesem Jahr aus öffentlicher Hand.


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