Vor knapp einer Woche wurden acht tote Nilgänse im Ostpark gefunden. Die Polizei konnte zunächst nicht ausschließen, dass die Tiere von Menschen getötet worden waren. Diese Vermutung hat sich nun als falsch herausgestellt.
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Bei den acht tot aufgefundenen Nilgänsen, die eine Spaziergängerin am 24. Juli im Ostpark entdeckt hatte, gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung durch Menschen. Der Grund für den Tod der großen Gänse, die aus Ostafrika stammen und sich in den letzten Jahren in Deutschland rasant vermehr haben, ist eine parasitäre Infektion, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zwar wurden Beißspuren von Füchsen an den toten Nilgänsen gefunden, diese seien allerdings erst nach dem Tod der Gänse entstanden.
Die Nilgans, die in Frankfurt vor allem im Ostpark und am Brentanobad vermehrt vorkommt, ist wegen ihres Kotes und der Verdrängung heimischer Vögel umstritten. In Deutschland ist sie ein so genannter Neozoen, das bedeutet, dass die Art nicht ursprünglich in Deutschland beheimatet war, sondern erst aus dem Ausland nach Deutschland gekommen ist