Das Eintrachtmännchen ist in Sicherheit

Justitio hat sich ins Museum gerettet

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Als die Eintrachtfans nach dem Pokalsieg ihre Fußballhelden auf dem Römerberg feierten, war Justitio mit dabei. Das kleine Männchen, ein Kunstwerk von Uwe Grodd. Nun ist es museumsreif.

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Die Siegesfeier auf dem Römerberg war für Eintrachtfans nach dem Triumph über die Bayern natürlich etwas ganz Besonderes. Schade nur, dass die Jutsitia, die derzeit restauriert wird, diesen Freudentaumel nicht miterleben durfte. Dafür aber stand auf dem Podest am Gerechtigkeitsbrunnen ein würdiger Ersatz: Justitio. Die Figur ist zwar nur 50 Zentimeter klein, aber sie ist ein Sympathieträger und ganz offensichtlich auch Eintrachtfan. Die Holzfigur trägt ein Trikot der SGE und hebt mit seinen dünnen Ärmchen zwei Blechdosen wie Waagschalen. Erfunden und gefertigt hat dieses Geschöpf der 64-Jährige Uwe Grodd, der am Sonntagmorgen nach dem Pokalgewinn zum Römerberg gelaufen ist, um dort das Maskottchen zu postieren. Schnell wurde es zum beliebten Fotomotiv und dann plötzlich war Justitio weg. Doch wir können aufatmen, er ist in Sicherheit und zwar in einer Vitrine des Historischen Museums.

Auf der Ebene 3 im Museum ist das Exponat direkt neben dem Frankfurtmodell zu sehen. Uwe Grodd macht übrigens viele solcher Männchen, er nennt sie „Q’s“, vom englischen „to queue“, da immer noch eines hinzukommt.


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