Im Frankfurter Stadtteil Fechenheim brannte in der Nacht zum Dienstag eine Lagerhalle an der Carl-Benz-Straße fast vollständig nieder. Dort war auch eine Autowerkstatt untergebracht – mitsamt teuren Fahrzeugen.
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Der erste Notruf ging um 23:43 Uhr in der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ein. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte Flammen und eine starke Rauchentwicklung erkennen, worauf weitere Kräfte alarmiert wurden.
Beim Eintreffen brannte die Lagerhalle bereits in voller Ausdehnung. Hauptaugenmerk der Einsatzkräfte in der ersten Phase war der Schutz von verschiedenen Anlagenteilen und Lagerbehältern sowie zwei Bahnkesselwagen auf dem Gelände eines direkt angrenzenden Chemieunternehmens. Durch einen massiven Kühleinsatz mit Wasser gelang es den Einsatzkräften, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hierzu musste eine entsprechend leistungsfähige Wasserversorgung mittels Großtanklöschfahrzeugen und weiterhin über mehrere Schlauchwege hergestellt werden.
Immer wieder kam es zu lauten Knallgeräuschen. Diese wurde durch platzende Faserzementplatten, Autoreifen, Spraydosen und auch Gasflaschen ausgelöst. Die Stahlkonstruktion der Lagerhalle fiel letztendlich wie ein Streichholzgebilde in sich zusammen. Eine Gefahr für die Bevölkerung laut Feuerwehr bestand nicht.