Als es am vergangenen Donnerstag wie aus Kübeln regnete und die BAB 66 zwischen Ludwig-Landmann-Straße und Miquelallee überschwemmt war, versperrte ein neugieriger Taxifahrer den Rettungsweg und bekommt nun Ärger.
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Die Fahrbahn der BAB66 war am Donnerstag, den 7. Juni, zwischenzeitlich geflutet von den Regenmassen. Der Verkehr kam daraufhin zum Erliegen, auch weil einige Fahrzeuge im Wasser stecken blieben. Die Autos hätten abgeschleppt werden müssen, doch dieses Vorhaben wurde erheblich erschwert, weil die Rettungsgasse nicht freigehalten wurde. Die Polizei stellt nun Ermittlungen gegen einen 48-jährigen Frankfurter Taxifahrer an, der sich wohl selbst einen Eindruck von der chaotischen Lage verschaffen wollte und sein Fahrzeug auf der mittleren Fahrspur zurückließ, um zu gucken, was los ist. Dadurch blockierte er aber den Rettungsweg und somit den herannahenden Abschlepper.
Nun droht dem Taxifahrer Ärger wegen Nichtbildung einer Rettungsgasse deren Behinderung sowie wegen unerlaubten Parkens auf der Autobahn.
Merke: Die Rettungsgasse wird immer zwischen der am weitesten links und der benachbarten Spur gebildet. Es ist übrigens nicht erlaubt, auf der Rettungsgasse einem Rettungswagen oder einem Einsatzfahrzeug zu folgen, um sich so schneller aus dem Stau zu mogeln, und die Rettungsgasse dient auch nicht zum Wenden. Derartige Fälle wurden bereits in Franfkurt beobachtet. Wer die Rettungsgasse blockiert, kann im schlimmsten Falle Menschenleben gefährden.