Das Deutsche Filmmuseum kooperiert mit der unabhängigen Organisation Human Rights Watch. Im Museum werden Filme zum Thema Menschenrechtsverletzungen gezeigt. Der erste Film wurde bereits ausgewählt.
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Mit dem Thema Menschenrechtsverletzung kennt sich die unabhängige Organisation Human Rights Watch (HRW) aus. Sie kooperiert mit dem Deutschen Filmmuseum und zeigt künftig Filme über dieses brisante Sujet. Schließlich gibt es viele Filmemacher, die sich damit beschäftigt und eine Dokumentation dazu gedreht haben oder noch drehen werden. Solchen Filmen bietet das Museum zusammen mit dem Frankfurter Komitee von HRW in einer neuen Veranstaltungsreihe nun ein Forum. Allerdings werden neben Filmen auch Diskussionen mit Filmschaffenden und Menschenrechtsexperten angeboten. So sollen die Besucher für dieses Thema sensibilisiert werden.
Als erster Dokumentarfilm wird „Putin’s Kiss“ gezeigt. Das Kino des Deutschen Filmmuseums präsentiert am Donnerstag, den 7. Mai, von 18 Uhr an die Arbeit der dänischen Regisseurin Lise Birk Pedersen, der sich mit der aktuellen Situation in Russland beschäftigt. Die 19-jährige Masha, die politisch engagiert ist, arbeitet sich innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der Jugendorganisation „Nashi“. Sie ist eine glühende Anhängerin Putins. Doch die verdeckten radikal-faschistischen Tendenzen in der Organisation lassen Masha zunehmend zweifeln. Vor allem als sie den oppositionellen Journalisten Oleg kennenlernt und sich mit ihm anfreundet. Dieser wird von Unbekannten angegriffen und Masha muss Stellung beziehen.
Nach der Filmvorführung hält Rachel Denber, stellvertretende Direktorin der Abteilung Europa und Zentralasien von Human Rights Watch, im Filmmuseum einen Vortrag und diskutiert mit dem Publikum. Rachel Denber leitete außerdem viele Jahre lang das Moskauer HRW-Büro.
Das Deutsche Filmmuseum empfiehlt, sich vorab einen Platz für den Abend zu sichern. Reservierungen werden telefonisch unter der Nummer 961 220 220 (dienstags bis sonntags, 10 bis 20 Uhr) entgegengenommen. Der Eintritt beträgt neun, ermäßigt sieben Euro.