Foto: Martin Mosebach © Markus Hintzen
Lesung in Frankfurt

Martin Mosebach in der Historischen Villa Metzler

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Die Kunst, die Liebe, die Macht: „Die Richtige“ heißt der neue Roman des Büchnerpreisträgers Martin Mosebach. Am 24. März stellt er ihn in der Historischen Villa Metzler vor.

Tobias Knoll /

Ein neuer Roman des Büchnerpreisträgers Martin Mosebach ist immer ein Ereignis, in Frankfurt nicht nur ein literarisches, sondern auch eines für die Stadtgesellschaft. Der hat Mosebach im Jahr 1992 auch seinen Roman „Westend“ geschenkt, der für ihn den endgültigen Durchbruch als Schriftsteller bedeutete und 2019 im Mittelpunkt des Lesefestes „Frankfurt liest ein Buch“ stand.

Ein Gesellschaftsroman par excellence, auf den Spuren von Thomas Mann. Über dessen Stil hat Mosebach übrigens unlängst einen lesenswerten Essay veröffentlicht, wie überhaupt der Essayist Mosebach in seiner Beobachtungskraft gar nicht genug zu würdigen ist.

Ach ja, ein neuer Roman: Der ist am 13. März erschienen, trägt den Titel „Die Richtige“ und ist wie stets bei Mosebach auch eine raffinierte Reflexion auf das Verhältnis von Kunst und Leben. Im Mittelpunkt steht der Maler Louis Creutz, der Menschen und vor allem Frauen benutzt, wenn sie seiner Kunst dienlich sind. Da sind aber zwei seiner weiblichen Modelle, die nicht ins Raster passen. Daraus baut Mosebach eine Versuchsanordnung; ein Spiel aus Leidenschaften, Abhängigkeit und Macht.

Info
Martin Mosebach, Literatur, Ffm: Historische Villa Metzler, Schaumainkai 15, 24.3., 19 Uhr, Eintritt: 8 Euro
Eine Anmeldung per Mail unter kulturportal@stadt-frankfurt.de ist erforderlich.


Foto: Martin Mosebach © Markus Hintzen

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