Von Leerstand zu Ateliers

Mehr Raum für die Kunst

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Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hat einen Förderantrag bewilligt. Leerstehende Räume können damit in Ateliers für Künstler umgewandelt werden, denn Frankfurt soll ein Kreativstandort bleiben.

nb/kus /

Frankfurt ist nicht nur eine nüchterne Bankenstadt, sie ist auch ein Standort, an dem sich Künstler zu Hause fühlen sollen. Um dazu zu unterstreichen, hat Planungsdezernent Mike Josef (SPD) nun einen Förderantrag über 40.538 Euro bewilligt. Das Geld soll für den Umbau leerstehender Räume für Kreative verwendet werden. „Mit diesen städtischen Fördergeldern können Ateliers in der Gartenstraße mit 235 Quadratmetern für drei freie Künstler saniert und instandgesetzt werden“, sagt Josef. „Auf diese Weise sorgen wir dafür, dass das Angebot attraktiver Arbeitsräume für Künstler und Kreative erhöht wird, sie Frankfurt erhalten bleiben und nicht in andere Städte abwandern. Das stärkt den Kreativstandort Frankfurt insgesamt.“

Seit dem Jahr 2011 wurden für das „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative“ mehr als zwei Millionen Euro freigegeben. Die förderfähigen Gesamtkosten betragen 150 Euro pro Quadratmeter, förderfähig sind Mietflächen von maximal 120 Quadratmetern. Die Räume müssen für mindestens fünf Jahre für den vorgesehenen Zweck zur Verfügung stehen. Im Auftrag der Stadt Frankfurt vermittelt die Leerstandsagentur RADAR Räume zwischen den Kreativen und Eigentümern.
„Das Förderprogramm setzt wichtige Anreize dafür, dass Gebäudeeigentümer geeignete Liegenschaften auch für eine vielleicht nur vorübergehende Nutzung in Stand setzen und modernisieren“, führt Josef aus. „Zugleich wird der Leerstand an Gewerberäumen abgebaut und das Umfeld belebt.“

Auf der Internetpräsenz radar-frankfurt.de werden angebotenen Objekte und weitergehende Informationen für Kreative und für Gebäudeeigentümer aufgeführt. Weitere Informationen zu den städtischen Förderprogrammen findet man unter: www.stadtplanungsamt-frankfurt.de .


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