Das Städel kann sich über eine beeindruckende Schenkung freuen: Benedikt Taschen, Gründer des Taschen Verlags und Kunstsammler, überlässt dem Museum 15 bedeutende Werke der deutschen Gegenwartskunst.
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„Das Städel Museum zählt zu den großen Museen in Deutschland und in der Welt. Diese außerordentliche Sammlung ist den großzügigen Schenkungen seiner Stifter zu verdanken. Aus Sympathie zu dieser alten bürgerlichen Tradition und auch aus großem Respekt vor dem Leiter des Städel, Max Hollein, haben meine Frau und ich uns entschlossen, mit unserer Schenkung einige kleine Lücken im Bereich der zeitgenössischen Kunst zu schließen.“ Einer dieser großzügigen Stifter ist ab sofort auch der Verlagsgründer und Kunstsammler Benedikt Taschen.
Insgesamt 15 Werke namenhafter Künstler werden in Zukunft die Gegenwartskunst des Städel bereichern. Die Schenkung beinhaltet unter anderem Werke von Werner Büttner, Martin Kippenberger und den Brüdern Markus und Albert Oehlen und vereint damit einige der bedeutendsten deutschen Künstler. Als die „Jungen Wilden“ revolutionierten sie in den 1980er Jahren die Kunstwelt. Neben diesen bekannten Namen, finden sich auch Arbeiten von Walter Dahn, Jiri Georg Doukoupil, Andreas Schulze, Georg Herold, Hubert Kiecol, Terence Koh und Paul McCarthy. Ein Teil dieser außergewöhnlichen Schenkung wird ab sofort in den Gartenhallen des Städel präsentiert.