Nach 15 Jahren in der Münchner Straße zieht das Yok Yok am 28. August in seine neue Örtlichkeit gegenüber vom Hauptbahnhof. Zum Abschied und zur Neueröffnung des Kult-Treffs wird auch etwas gefeiert.
„Wir planen, so um 8, spätestens 9 Uhr am Montag zu öffnen“, erzählt Yok-Yok-Chef Nazim Alemdar auf Anfrage. Am Sonntag müssten noch viele Dinge vom alten zum neuen Standort herübergebracht werden. Dazu gehört vor allem der größere Bestand, der jetzt noch bis Samstag in der Münchner Straße benötigt wird, also die Verkaufstheke und die Kühlschränke mit den unzähligen Biersorten.
Neues Yok Yok vor dem Bahnhofsplatz: „Alles bleibt, wie es ist“
Dass es so weit gekommen ist, liegt daran, dass der Mietvertrag in der Münchner Straße nicht verlängert wurde. Im Februar dieses Jahres erfuhr Alemdar davon und auf Nachfrage habe ihm die Hausverwaltung mitgeteilt, dass der Vermieter am angestammten Platz der Kult-Verkaufsbude „etwas anderes“ plane. Was dort hinkommen soll oder warum genau die automatische Mietverlängerung gestoppt wurde, ist bis dato nicht bekannt. Alemdar schätzt, dass sich Nachbarn über den Lärm auf Straße beschwert haben.
Die Kunden können sich jedenfalls trotz des Umzuges auch auf das neue Yok Yok freuen. „Alles bleibt, wie es ist“, versichert Alemdar. Die Räumlichkeit ist nicht nur größer, sondern soll auch konzeptionell wie das alte betrieben werden – dazu gehört die Übernahme eines Großteils des alten Inventars, wie die auffälligen Stickerwände. Zudem ist die neue Adresse bloß rund 300 Meter fußläufig von der alten entfernt.
Der kommende Samstag wird jedenfalls zum Abschiedstag. Eine Feier ist eher inoffiziell geplant, sagt Alemdar. „In den Abendstunden werden sicherlich noch ein paar mehr Menschen vorbeikommen als sonst“, meint der 65-Jährige. „Eine richtige Feier für die Neueröffnung steht aber schon an“. Diese soll am 1. September stattfinden.