Gateway Gardens, die ehemalige US-Wohnsiedlung, soll zu Gewerbegebiet umstrukturiert werden. Ihren Beitrag dazu leistet eine Gruppe von deutschen und amerikanischen Schülern im Rahmen des Understanding-Projekts.
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Am 25. Februar stellten US-Generalkonsul Edward M. Alford und Stadtkämmerer Uwe Becker das neue Konzept des Understanding Programms 2012 vor. In insgesamt fünf Workshops werden elf deutsche Schüler der Gutenbergschule und der Ziehenschule zusammen mit 14 amerikanischen Schülern der Frankfurt International School und der Wiesbaden High School ein Konzept zur Gestaltung des ehemaligen Wachhäuschens in Gateway Gardens entwickeln. Die Leitung des Projektes haben dabei Heiner Blum, Professor an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und Steve Valk, der ehemalige Chefdramaturg des Frankfurter Balletts. Im Mittelpunkt des Konzepts stehe die Vergangenheit des Gebietes als amerikanische „Housing-Area“ in der Zeit von 1945 bis 2005 sowie die Zukunft von Gateway Gardens als „Business Hub“ und Teil der Frankfurt Airport City. „Wir sind gespannt, welche Ideen von den Schülerinnen und Schülern entwickelt werden und freuen uns, dass mit Professor Blum von der HfG und Steve Valk ein erfahrenes Kreativteam die künstlerische Leitung übernommen hat“, so Geschäftsführer der Gateway Gardens Projektentwicklungsgesellschaft, Peter Neumann. Nach Ansicht Beckers ist das Projekt eine ideale Gelegenheit ein Symbol für die deutsch-amerikanische Freundschaft entstehen zu lassen. Die Schüler und Schülerinnen hätten mit der Gestaltung des Wachhäuschens eine anspruchsvolle Aufgabe erhalten. Auch Alford äußerte sich positiv: „Die Teilnehmer am Projekt „Understanding“ werden viel über die guten Beziehungen der beiden Länder erfahren.“