Verleger Joachim Unseld, dem rund 20 Prozent des Suhrkamp-Verlages gehören, hat seine Drohung wahrgemacht: er hat eine Unterlassungsklage am Frankfurter Landgericht eingereicht, um den Umzug von Suhrkamp nach Berlin zu stoppen. Solange kein einstimmiger Beschluss der Gesellschafter existiere, seien konkrete Umzugsmaßnahmen zu unterlassen. Allerdings ist die Klage noch nicht zugestellt und somit auch noch nicht erhoben. Wir werden sehen, wie es im Fall Suhrkamp und Co. weitergeht. Die ersten Umzugskartons sollen jedenfalls nach dem Willen von Verlegerin Ulla Unseld-Berkewicz Anfang Dezember auf den Weg geschickt werden.