Ulrich Wilken (Die Linke/WASG): Ich bin mehr als zufrieden, denn normalerweise haben wir unter einer geringen Wahlbeteiligung eher zu leiden. Wir haben es geschafft, unsere Wähler zu mobilisieren."
Horst Schäfer (unabhängiger Kandidat): Gegen eine Materialschlacht, wie die der großen Parteien, ist schwer zu bestehen. Ebenso gegen die Plattheit der Argumente. Tiefpunkt war für mich das Plakat mit dem Hund, so etwas Infantiles hätte ich nicht erwartet. Ich werde mich mit meinem Anwalt beraten, ob die Wahl anzufechten ist. Doch man muss das realistisch sehen: das Ergebnis ist so eindeutig, das wohl kein Gericht entscheiden wird, das Ergebnis hätte sich durch das Abhängen der Wahlplakate maßgeblich verändert.
Udo Corts, Kultusminister und CDU-Chef Frankfurt: Diese Wahl hat gezeigt, dass die Menschen hinter Petra Roth stehen. Hätten die Menschen Veränderung gewollt, so hätten sie auch zahlreicher ihre Stimmen abgegeben.
Volker Stein, Fraktionschef der FDP: Ich glaube, dass nicht zuletzt auch wir unseren Teil zum guten Ergebnis von Petra Roth beigetragen haben. Wir stehen zu ihrer Politik und freuen uns über ihr sehr gutes Abschneiden. Die Wahl sollte man nicht mit der Kommunalwahl zusammenlegen. Die hessische Gemeindeordnung ist ein über Jahrzehnte gewachsenes Instrument. In vielen kleineren Gemeinden hat sich dieser Rhythmus bewährt - das sollte man mit bedenken.
Wolfgang Hübner (Freie Wähler/ BFF) - Er will nicht mehr mit uns sprechen, da wir eines der mit ihm geführten Interviews nicht gedruckt haben un duns über seine Homepage lustig machten. Bei erstem irrt der herr, bei letzterem kann man ihm Recht geben ...