Städelchef-Max Hollein ist Österreicher des Jahres

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Max Hollein, Direktor des Städel Museums, der Schirn Kunsthalle und der Liebieghaus Skulpturensammlung, wurde zum „Österreicher des Jahres“ gewählt. Die renommierte österreichische Tageszeitung „Die Presse“ und der Österreichischen Rundfunk haben mit der „Austria '09“ jene Menschen geehrt, die in diesem Jahr herausragende Leistungen in den Bereichen Creative Industries, Forschung, Humanitäres Engagement, Kulturmanagement und Wirtschaft erbracht haben - und aus unserem südlichen Nachbarland stammen. Max Hollein, der 1969 in Wien geboren wurde, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Kulturmanagement“.

Bei seiner Dankesrede sagte Hollein, dass ihn die Auszeichnung besonders freue, da er seit 15 Jahren im Ausland lebe, sich seiner Heimat aber nach wie vor sehr verbunden fühle. Schon in den USA, wo Hollein gleich nach dem Studium im Guggenheim Museum arbeitete, habe ihm „das Österreichische“ so manche Türe geöffnet, selbst die New Yorker Kunstszene war von seinem Dialekt begeistert – „oh, you talk like Arnie“, so Hollein bei der Preisverleihung.

Die "Austria '09"-Stafette wandert ins Frankfurter Büro von Hollein - in nächste Nachbarschaft zu den gelben Gummistiefeln, dem Markenzeichen der Spendenkampagne für die Erweiterung des Städel Museums.

Die Preise wurden im Rahmen der „Austria '09“-Gala, die vom ORF Fernsehen übertragen wurde, am Österreichischen Nationalfeiertag in den Wiener Dekorationswerkstätten Art for Art verliehen; auch Bundespräsident Heinz Fischer war anwesend. Der Preis „Österreicher des Jahres“ wurde 2004 ins Leben gerufen.(pia)


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