Stadtkämmerer Becker plädiert für einen starken Stadtkreis

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red /

Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) plädiert im JOURNAL-Gespräch mit Ex-Stadtkämmerer Tom Koenigs für eine gemeinsame starke Rhein-Main-Region bzw Stadtkreis um Frankfurt, will sich dafür aber Zeit lassen.


Von dem im Gespräch gemachten Vorschlag Koenigs, es ähnlich wie bei dem Europavertrag anzugehen - man hatte damals nach dem ersten Scheitern einfach den Zeithorizont um zehn Jahre nach hinten verlegt; darüber konnte man sich dann schnell einigen, da die damals aktuellen Amtsträger dann ja nicht mehr im Amt waren – zeigte sich Becker angetan und griff den Ball wie folgt auf:
„Das würde über die Finanzströme auch in der Region funktionieren. Wenn man die festlegt, dann wird es verbindlich: bei den Schulen, im Sozialen, in der Kultur, in der Ökologie. Die latente Sorge, Teil eines anonymen Ganzen zu werden, ist natürlich noch da. Aber sie lässt sich umgehen, der Stadtkreis böte die Möglichkeit, Eigenständigkeit zu wahren.“


Als Beispiel, dass die Bürger bereits heute ohne Stadt- und Kreisgrenzen leben und eigentlich über die isolierte Politik der Landkreise und Städte den Kopf schütteln, führte Becker das Beispiel der Schulentwicklunsgplanung an. „Das versteht ja auch keiner, warum wir bis zur Stadtgrenze von Bad Homburg, bis zum Hochtaunus- und Maintaunuskreis Schulen planen, und die machen das wiederum genauso. Aber ich sehe derzeit in der Region eine Generation, die das abseits von alten Strukturen angeht.“


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