Russland boomt in Frankfurt. Laut Wirtschaftsförderung gibt es schon über 200 russische Unternehmen in Frankfurt. Nun eröffnet die russische Vnesheconombank ihre erste deutsche Repräsentanz in Frankfurt. An der gestrigen Vorstellung ihrer Aktivitäten haben der Vorstandsvorsitzende der Bank, Vladimir A. Dmitriev, der designierte Wirtschaftsdezernent Stadtrat Boris Rhein sowie Dr. Ingrid Matthäus-Maier, Sprecherin des Vorstandes der Kreditanstalt für Wiederaufbau, und der designierte Leiter der Repräsentanz, Alexander Romanov, teilgenommen. Maßgeblichen Anteil an der Ansiedlung der Repräsentanz der russischen Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft hat die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH. Die Repräsentanz wird ihre Aktivitäten in Frankfurt am 1. Dezember aufnehmen. Die Vnesheconombank stellt das russische Pendant zur deutschen KfW dar. Das Institut hat den Auftrag, zur Diversifizierung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der russischen Wirtschaft beizutragen. Hierzu soll die Vnesheconombank insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Infrastruktur, Innovationen, Sonderwirtschaftszonen und Umweltschutzprojekte sowie den Export russischer Produkte fördern.pia,