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Rechenzentrum in Rödelheim
Größter Datacenter-Campus Europas
Etwa vier Milliarden Menschen nutzen täglich weltweit das Internet. Doch wohin mit all den Daten? Viele lagern hermetisch abgeriegelt und gesichert im größten Rechenzentrum Europas in Rödelheim. Jetzt wurde der Campus erweitert.
„Wir haben eine Halle, in der Server stehen“, sagt Rupprecht Rittweger. Der Gründer und Geschäftsführer von e-shelter beschreibt damit schon ziemlich genau das Konzept seiner Firma. Und untertreibt doch mächtig. Das erst 17 Jahre alte Unternehmen beschäftigt sich mit Daten – und hat sich seit seiner Gründung zum führenden Rechenzentrumsanbieter des Kontinents entwickelt.
Vereinfacht erklärt ist der größte Datacenter-Campus Europas ein riesiges Rechenzentrum, in denen unter strengster Bewachung und hermetischer Abriegelung unzählige Hochleistungsrechner stehen. Dorthin können Unternehmen ihre digitale Infrastruktur auslagern, also allerhand Daten, die gespeichert werden sollen. Diese Daten kommen von Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, IT, Finanzdienstleistungen und von der öffentlichen Hand. e-shelter stellt die Räume zur Verfügung und kümmert sich um das Drumherum: Etwa Sicherheit, Kühlung und Stromversorgung der Server.
Peter Feldmann, Rupprecht Rittweger, Mathias Samson und Thomas Olemotz (vom e-shelter Kunden Bechtle AG) bei der symbolischen Eröffnung / Foto: e-shelter
Darin ist e-shelter so erfolgreich, dass das Unternehmen am Montag einen weiteren Gebäudeteil in Rödelheim eröffnet hat. Nach nur neun Monaten Bauzeit konnte der erste Mieter bereits seine Flächen im neuen Gebäudeteil H beziehen. „Während die Welt noch rätselt, welche Konzepte für die Zukunft taugen, haben Sie in Frankfurt die Zukunft gestaltet“, lobte Staatssekretär Mathias Samson vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am Montag.
Mit den hinzugekommenen 7.100 Quadratmetern Fläche stehen auf dem Campus nun 60.000 Quadratmeter für die Hochleistungsrechner zur Verfügung. 100 Millionen Euro hat das neue Gebäude gekostet. e-shelter betreibt im Rhein-Main-Gebiet noch zwei weitere, deutlich kleinere, Standorte und insgesamt zehn Rechenzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Reihen voller gekühlter Server im Innovation Lab. Dort können Unternehmen ihre Cloud-Konfigurationen erstmal ausprobieren / Foto: Nicole Nadine Seliger
Frankfurt ist dabei der mit Abstand größte Campus und der zentrale Cloud-Marktplatz Europas. Oberbürgermeister Peter Feldmann bezeichnete die Mainmetropole gar als „weltweiten Sitz der technischen Revolution“. Immerhin ist Frankfurt der Ort mit dem höchsten Datenfluss auf der Welt. Bis zu 5,6 Terabyte Daten werden hier verarbeitet – pro Sekunde. Das entspreche etwa 100.000 Textseiten, die pro Sekunde transportiert werden, rechnete Feldmann vor. Dank des nicht-abreißenden Datenstroms kann die Expansion von e-shelter noch weiter gehen: Auf dem Grundstück in Rödelheim sei noch Platz für ein weiteres Gebäude, sagte Rittweger.
Vereinfacht erklärt ist der größte Datacenter-Campus Europas ein riesiges Rechenzentrum, in denen unter strengster Bewachung und hermetischer Abriegelung unzählige Hochleistungsrechner stehen. Dorthin können Unternehmen ihre digitale Infrastruktur auslagern, also allerhand Daten, die gespeichert werden sollen. Diese Daten kommen von Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, IT, Finanzdienstleistungen und von der öffentlichen Hand. e-shelter stellt die Räume zur Verfügung und kümmert sich um das Drumherum: Etwa Sicherheit, Kühlung und Stromversorgung der Server.
Peter Feldmann, Rupprecht Rittweger, Mathias Samson und Thomas Olemotz (vom e-shelter Kunden Bechtle AG) bei der symbolischen Eröffnung / Foto: e-shelter
Darin ist e-shelter so erfolgreich, dass das Unternehmen am Montag einen weiteren Gebäudeteil in Rödelheim eröffnet hat. Nach nur neun Monaten Bauzeit konnte der erste Mieter bereits seine Flächen im neuen Gebäudeteil H beziehen. „Während die Welt noch rätselt, welche Konzepte für die Zukunft taugen, haben Sie in Frankfurt die Zukunft gestaltet“, lobte Staatssekretär Mathias Samson vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung am Montag.
Mit den hinzugekommenen 7.100 Quadratmetern Fläche stehen auf dem Campus nun 60.000 Quadratmeter für die Hochleistungsrechner zur Verfügung. 100 Millionen Euro hat das neue Gebäude gekostet. e-shelter betreibt im Rhein-Main-Gebiet noch zwei weitere, deutlich kleinere, Standorte und insgesamt zehn Rechenzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Reihen voller gekühlter Server im Innovation Lab. Dort können Unternehmen ihre Cloud-Konfigurationen erstmal ausprobieren / Foto: Nicole Nadine Seliger
Frankfurt ist dabei der mit Abstand größte Campus und der zentrale Cloud-Marktplatz Europas. Oberbürgermeister Peter Feldmann bezeichnete die Mainmetropole gar als „weltweiten Sitz der technischen Revolution“. Immerhin ist Frankfurt der Ort mit dem höchsten Datenfluss auf der Welt. Bis zu 5,6 Terabyte Daten werden hier verarbeitet – pro Sekunde. Das entspreche etwa 100.000 Textseiten, die pro Sekunde transportiert werden, rechnete Feldmann vor. Dank des nicht-abreißenden Datenstroms kann die Expansion von e-shelter noch weiter gehen: Auf dem Grundstück in Rödelheim sei noch Platz für ein weiteres Gebäude, sagte Rittweger.
30. November 2017, 11.02 Uhr
Nicole Nadine Seliger
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