Vier Tage nach dem mörderischen Anschlag auf eine Talmudschule in Jerusalem hat Oberbürgermeisterin Petra Roth den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert am Rande einer internationalen Städtekonferenz getroffen. Die Oberbürgermeisterin brachte für Frankfurt ihre tiefe Betroffenheit zum Ausdruck.
Olmert, der selbst zehn Jahre lang Oberbürgemeister von Jerusalem war, rief die Menschen in der Region zu Besonnenheit und Frieden auf und warb vor den rund 600 Teilnehmern aus 43 Nationen für die Unterstützung des Nahost-Friedensprozesses. Ziel der Konferenz ist neben anderem die Weiterentwicklung der sogenannten Städtediplomatie zur positiven Begleitung von politischen Prozessen in einer globalisierten Welt. Frankfurt präsentierte hierzu seine Erfahrungen in der Integration von Menschen verschiedener Kulturkreise.
Neben Petra Roth war Frankfurt mit Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann, den Magistratsmitgliedern Uwe Becker und Lutz Sikorski sowie den Fraktionsvorsitzenden Markus Frank, Olaf Cunitz und Klaus Oesterling prominent in Jerusalem vertreten.
Verbunden wurde die Reise mit einem Besuch in der Partnerstadt Tel Aviv, wo sich die Delegation über den Stand der Planungen zur 100-Jahr-Feier im Jahr 2009 informierte und im Gespräch mit Oberbürgermeister Ron Huldai aktuelle Erfahrungen in kommunalpolitischen Fragen austauschte. Foto: Stadt Frankfurt