Mit seinen 668 Jahren dürfte das Mainfest das älteste Volksfest Frankfurts sein. Sein Ursprung wird in der Weihe der Dreikönigskirche am 23. Juli 1340 vermutet. Die Fischer und Schiffer sollen fortan dieses Datum zum Anlass genommen haben, dem Fluss für seine Gaben zu Danken.
An die alten Bräuche erinnert auch heute noch die traditionelle Eröffnungszeremonie am Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg. Heute um 19 Uhr wird Stadtkämmerer Uwe Becker wird dann den „Festochsen“ anschneiden, aus dem Brunnen wird Wein fließen. Höhepunkte werden neben den vielen Fahrgeschäften, Buden und Musikdarbietungen das „Fischerstechen“ auf dem Main (Sonntag 16 Uhr) und das Abschlussfeuerwerk (Montag 22 Uhr) sein.
Die Veranstalter erwarten in den vier Tagen bis zu 400.000 Besucher. Wegen des Festes und des anschließenden Abbaus bleibt der Mainkai bis einschließlich 6. August (Mittwoch) voll gesperrt.