Carlo Giersch will sein Museum nun doch nicht vom Museumsufer ins Bahnhofsviertel verlegen. Damit reagierte er auf ablehnende Stimmen aus dem Magistrat. Oberbürgermeisterin Petra Roth und andere Stadträte sagten aber, dass man an der kulturelle Nutzung der ehemaligen Holzmann-Villa an der Neuen Mainzer Straße (Foto) dennoch festhalten wolle. Das Haus im Bahnhofsviertel will Giersch seiner Stiftung zukommen lassen. Die Stadt könne die Villa dann anmieten.
Giersch hatte angeboten, das Museum im Bahnhofsviertel mit einer größeren Fläche und mehr Mitarbeitern auszustatten. Im Erdgeschoss wollte der Stifter ein Bistro einrichten. Kulturdezernent Felix Semmelroth und Petra Roth hatten sich zunächst wohlwollend geäußert – bei einer Buchvorstellung mit dem einstigen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann hatte sich Roth dann aber umentschieden.