Mehr Drama am Schauspiel Frankfurt

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Mit Nis-Momme Stockmann hat das Schauspiel Frankfurt einen Hausautor bekommen, eine Seltenheit, wie der 1981 auf Föhr geborene sagt. Eine Premiere auch für den Intendanten Oliver Reese, man habe sich eben gefunden. In den kommenden drei Jahren nun soll Stockmann eine Uraufführung liefern, die erste wird schon im kommenden Februar auf die Bühne der Kammerspiele gehoben - die Hauptfiguren in "Das blaue, blaue Meer" spielen Henrike Johanna Jörissen (deren Augen sich in unserem Foto an der Fassade der EZB spiegeln) und Nils Kahnwald. Neben dem Hausautor plant Reese Zusammenarbeiten mit Dennis Kelly, der von der Insel Anfang November schon einmal nach Frankfurt reisen wird, um sich das Ensemble anzusehen, mit Roland Schimmelpfennig und René Pollesch. Die Ur- und Erstaufführungen fördert die Aventis Foundation mit 300.000 Euro verteilt über diese und die beiden folgenden Spielzeiten - "keine Selbstverständlichkeit", wie Reese meinte, denn das ihm in Frankfurt die Sponsoren nur so zuflögen sei nur ein gerne gestreutes Gerücht.


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