Die Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst können mit der Finanzierung eines Teils der Kosten für einen Neubau durch das Land Hessen rechnen. Das vorläufige Bauprogramm 2009 des Hessischen Sozialministeriums enthält die Fördersumme von 43 Millionen Euro für einen Neubau. Die Planung der Städtischen Kliniken sieht ein Gesamtbauvolumen von 143 Millionen Euro vor. 120 Millionen davon wurden vom Land als förderfähig beurteilt.
„Die Stadt Frankfurt dankt dem Land Hessen für die in Aussicht gestellte Unterstützung“, so Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt und Gesundheit. „Damit unterstreicht das Land die herausragende Bedeutung, die die Städtischen Kliniken über die Stadtgrenzen hinaus für die Krankenversorgung im Rhein-Main-Gebiet haben.“
Nach dem Hessischen Krankenhausgesetz sind die Finanzierung von Neubauten und Investitionen im Krankenhausbereich Aufgabe des Landes. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken, die sich intensiv an der Erstellung der Zielplanung beteiligt hatten, konnten das Land davon überzeugen, dass in Höchst ein Neubau notwendig ist“, so Rottmann. Zuvor war bereits eine Sanierung des Bettenhochhauses geprüft und vom Regierungspräsidium als „nicht sinnvoll“ beurteilt worden. Eine Sanierung wurde mit 107 Millionen Euro veranschlagt und hätte nur wenige Verbesserungen in der Patientenversorgung gebracht.
Auch Stadtkämmerer Uwe Becker freut sich über die Finanzierungszusage des Landes. „Sie ist ein wichtiger Beitrag für den geplanten Neubau, der die Zukunftsfähigkeit der Kliniken sichern wird. Gerade die mit einem Neubau verbundenen Optimierungen im Krankenhausalltag sind zentral für ein mittelfristig wirtschaftlicheres Arbeiten der Kliniken“, so Becker.
Für den Frankfurter Westen sei die Errichtung eines attraktiven, modernen und zukunftsfähigen Krankenhausbaus ein wichtiges Signal. „Im Stadtteil Höchst wird wieder investiert, nicht zuletzt in eine weiterhin exzellente Krankenversorgung. Der gesamte Standort wird dadurch an Attraktivität gewinnen“, freut sich Rottmann. Für die Planung des Vorhabens sind im lnvestitionsplan der Städtischen Kliniken bereits Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro eingestellt.