Läuft am Main

Mehr öffentliche Toiletten am Mainufer

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Richtig konkret wurde es am Dienstag nicht, doch Dissens wollte man vermeiden: Jan Schneider (CDU) und Rosemarie Heilig (Die Grünen) stellten die nächsten Schritte zum Thema Toiletten am Mainufer vor.

Tamara Marszalkowski /

Am Dienstag stellten die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) und Planungsdezernent Jan Schneider (CDU) die nächsten Schritte zur Planung für mehr Toiletten am Mainufer vor. Man werde Standorte prüfen für mobile Lösungen und Systemtoiletten, so Schneider. Bereits in den kommenden ein bis zwei Wochen sollen die Standpunkte festgelegt werden.

Man habe bereits mit 17 Gastronomen vertraglich geregelt, dass Besucher des Mainufers die Toiletten der Einrichtungen nutzen, so Heilig. Darunter seien das Maincafé, Oosten, Nizza und viele mehr. Mit acht weiteren stehe man derzeit noch im Gespräch. Doch auch fest installierte Toiletten werden geplant, so Schneider. Die Sommerspitze, wenn das Mainufer die meisten Besucher hat, überlege man mit mobilen Lösungen abzufangen, so Schneider.

Anfangs sperrte man sich noch gegen diesen Lösungsansatz aufgrund ästhetischer Aspekte. Norman Rühl, Vertriebsleiter von Toi Toi & Dixi, hatte auf das Engagement Kerry Reddingtons hin angeboten für eine Probephase von drei Monaten sechs Kabinen ans Mainufer zu stellen. Auch für das ästhetische Problem hatte er einen Vorschlag: Man könne die Dixiklos mit Aufdrucken verschönern, zum Beispiel mit Bildern der Frankfurter Skyline.

Der Unternehmer Reddington, der auch Mitglied in der Kommunalen Ausländervertretung ist, setzte sich für mehr Toiletten am Mainufer ein und startete sogar eine Unterschriftensammlung. Heilig sagte zu, sobald wie möglich mobile Pissoirs aufzustellen, wie am Friedberger Platz oder an der Kleinmarkthalle.


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