Das Land Hessen hat jetzt auch die letzten rund 75 beantragten Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm für die Stadt Frankfurt am Main genehmigt. Dabei handelt es sich um etwa 45 Infrastruktur-Projekte und rund 30 Maßnahmen von der Nachrücker-Liste, die der Magistrat eingereicht hat. Die Gesamtsumme, die Bund und Land für diese Projekte bereitstellen, beläuft sich auf 63 Millionen Euro. Insgesamt sieht das Konjunkturpaket für Frankfurt 169 Millionen Euro vor.
Allein 107 Millionen Euro sind für den Schulbereich vorgesehen. Zusätzlich aufgenommen wurden unter anderem der Neubau der Brandschutz-Bereichsleitungswache 3 und eine Brandmeldeanlage im Rathaus Römer. Verzichtet wurde auf den Neubau der Haupttribüne im Stadion am Bornheimer Hang (10,5 Millionen Euro), dafür werden in mehreren Stadtteilen Tennensportplätze in Rasenplätze umgebaut.
"Bei allen Projekten sind jetzt die Ausschreibungen möglich", so Kämmerer Uwe Becker (CDU). Erste mündliche Beauftragungen von Planungs- und Architektenleistungen seien bereits erfolgt. Das Gros der schriftlichen Auftragsvergaben sei im September und Oktober vorgesehen.