Wenn es um die Versorgung bedürftiger Schulkinder geht, will das Frankfurter Sozialdezernat nun auch Vereine und andere Träger mit Zuschüssen der Landesregierung bedenken.
Bislang wurde das Geld aus dem so genannten Härtefonds nur an Schulen ausgezahlt. Um als freier Träger in den Genuss solcher Unterstützungen zu kommen, muss eine schriftliche Vereinbarung mit einer Schule bestehen, so das hessische Sozialministerium.
Da mittags viele Vereinskantinen leer stehen, sollen diese künftig für Kinder kochen, wenn sie denn wollen, so Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld.
Derzeit bieten erst rund 60 der insgesamt 120 Frankfurter Schulen einen Mittagstisch an.
Der Härtefonds des Landes richtet sich an Kinder und Jugendliche in "finanziellen, sozialen und familiären Notlagen". Für sie kostet das Essen nur einen Euro. Foto: photocase.com