Partner
Grundsteinlegung
Neue Jugend-Arche in Griesheim
Schon im Frühjahr soll die neue Arche-Einrichtung in Frankfurt-Griesheim stehen. Für bis zu 60 Jugendliche möchte der Verein eine Anlaufstelle nach der Schule bieten.
Nach monatelangen Vorarbeiten war es am Montag endlich soweit: Mit der Grundsteinlegung fiel der Startschuss für die neue Jugend-Arche in Griesheim. Für Daniel Schröder, Leiter der Arche-Frankfurt, geht damit ein Traum in Erfüllung. Mit der vierten Arche-Einrichtung in Frankfurt könne man nun auch die Jugendlichen nachmittags betreuen. Die Nachfrage sei auf jeden Fall da: „Wir kennen mittlerweile mehr als 400 Jugendliche in Griesheim. Viele waren vorher in unserer Kinder-Arche, die offiziell ja nur bis 12 Jahre gedacht ist. Das wird für Jugendliche irgendwann uninteressant“, erklärt Schröder.
Deshalb entsteht nun das Jugendhaus in der Kiefernstraße. In der Straße, wo 2010 die erste Arche in Frankfurt eröffnete. Dieser Kinder-Arche sind die mittlerweile Jugendlichen entwachsen. Daher freue man sich sehr, „in Zukunft bis zu 60 Jugendlichen bei schulischen sowie bei privaten Problemen helfen zu können“, so Schröder. Man wolle Nachhilfe und Berufsorientierung bieten. Zudem gebe es Freizeitangebote sowie Mittag- und Abendessen. „Das hört sich vielleicht abgedroschen an, aber wir möchten die Jugendlichen von der Straße holen“, so Schröder. Dabei wolle er und sein Team auf Beziehungsebene mit den Jugendlichen arbeiten, also auch außerhalb der Öffnungszeiten ein offenes Ohr für sie haben. Zwei feste Mitarbeiter werden zu Beginn die Jugend-Arche betreuen.
Ein solches Projekt muss natürlich finanziert werden. Etwa 700.000 Euro kostet der Neubau, 250.000 Euro werden im Jahr für Lohn, Essensversorgung, Miete und andere Sachkosten benötigt. „Nur dank der großzügigen Unterstützung vieler Sponsoren, vor allem der DekaBank, könne dieser langersehnte Traum einer Weiterführung der Kinder-Arche nun Wirklichkeit werden“, weiß Schröder. Allein die DekaBank gibt 500.000 Euro dazu. „Wir als Bank haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Mit der Spende zeigen wir unsere Verbundenheit zu Frankfurt und der Arche Frankfurt. Das ist eine Herzensangelegenheit.“, so Vorstandschef Michael Rüdiger. Zu den weiteren Sponsoren gehören die Deutsche Bank, die Leberecht-Stiftung, die Borchert-Stiftung und die WISAG Facility Service Holding GmbH.
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) betonte bei der feierlichen Grundsteinlegung, die auch viele Arche-Kinder gespannt verfolgten, dass Kinderarmut in Frankfurt keine Unbekannte sei. Etwa jedes vierte Kind sei davon betroffen. Dabei gehe es weniger um materielle Armut. Vielmehr lasse sich die Armut beim fehlenden Zugang zu Bildung und Bildungseinrichtungen festmachen, erklärt Feldmann. Das Alter 12 bis 17 Jahre sei besonders sensibel: „In diesem Alter entscheiden sich die Jugendlichen, ob sie sich als Teil der Gesellschaft, der Stadt, fühlen, oder ob sie sich als von ihr abgestoßen sehen“, so Feldmann. Daher bedankte er sich bei den Beteiligten „von ganzem Herzen für das große Engagement“. Sie gäben den Jugendlichen eine Anlaufstelle, Unterstützung und Perspektive.
Deshalb entsteht nun das Jugendhaus in der Kiefernstraße. In der Straße, wo 2010 die erste Arche in Frankfurt eröffnete. Dieser Kinder-Arche sind die mittlerweile Jugendlichen entwachsen. Daher freue man sich sehr, „in Zukunft bis zu 60 Jugendlichen bei schulischen sowie bei privaten Problemen helfen zu können“, so Schröder. Man wolle Nachhilfe und Berufsorientierung bieten. Zudem gebe es Freizeitangebote sowie Mittag- und Abendessen. „Das hört sich vielleicht abgedroschen an, aber wir möchten die Jugendlichen von der Straße holen“, so Schröder. Dabei wolle er und sein Team auf Beziehungsebene mit den Jugendlichen arbeiten, also auch außerhalb der Öffnungszeiten ein offenes Ohr für sie haben. Zwei feste Mitarbeiter werden zu Beginn die Jugend-Arche betreuen.
Ein solches Projekt muss natürlich finanziert werden. Etwa 700.000 Euro kostet der Neubau, 250.000 Euro werden im Jahr für Lohn, Essensversorgung, Miete und andere Sachkosten benötigt. „Nur dank der großzügigen Unterstützung vieler Sponsoren, vor allem der DekaBank, könne dieser langersehnte Traum einer Weiterführung der Kinder-Arche nun Wirklichkeit werden“, weiß Schröder. Allein die DekaBank gibt 500.000 Euro dazu. „Wir als Bank haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Mit der Spende zeigen wir unsere Verbundenheit zu Frankfurt und der Arche Frankfurt. Das ist eine Herzensangelegenheit.“, so Vorstandschef Michael Rüdiger. Zu den weiteren Sponsoren gehören die Deutsche Bank, die Leberecht-Stiftung, die Borchert-Stiftung und die WISAG Facility Service Holding GmbH.
Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) betonte bei der feierlichen Grundsteinlegung, die auch viele Arche-Kinder gespannt verfolgten, dass Kinderarmut in Frankfurt keine Unbekannte sei. Etwa jedes vierte Kind sei davon betroffen. Dabei gehe es weniger um materielle Armut. Vielmehr lasse sich die Armut beim fehlenden Zugang zu Bildung und Bildungseinrichtungen festmachen, erklärt Feldmann. Das Alter 12 bis 17 Jahre sei besonders sensibel: „In diesem Alter entscheiden sich die Jugendlichen, ob sie sich als Teil der Gesellschaft, der Stadt, fühlen, oder ob sie sich als von ihr abgestoßen sehen“, so Feldmann. Daher bedankte er sich bei den Beteiligten „von ganzem Herzen für das große Engagement“. Sie gäben den Jugendlichen eine Anlaufstelle, Unterstützung und Perspektive.
15. November 2016, 15.28 Uhr
Max Gerten
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Stadtleben

Februar-Titelstory
Frankfurt ohne Kinder?
Weniger Verantwortung, dafür viele Freiheiten und finanzielle Sicherheit: Für einige Menschen gibt es gute Gründe, die für ein Leben ohne Kinder sprechen. Fünf glücklich Kinderlose aus Frankfurt berichten.
Text: Johanna Wendel / Foto: Bald leere Spielplätze in Frankfurt? © Dirk Ostermeier

StadtlebenMeistgelesen
- Wolt MarketWolt eröffnet Online-Supermarkt in Frankfurt
- „Massif W“Neue Büroflächen im Frankfurter Bahnhofsviertel
- Verein „Stützende Hände“Ehrenamtliche Hilfe für Bedürftige in Frankfurt
- Kategorie „Barrierefreiheit“Stadt Frankfurt erweitert Mängelmelder
- Kinostarts am 13. FebruarDiese Filme starten in den Frankfurter Kinos
26. Februar 2025
Journal Tagestipps
Freie Stellen