Nachhaltigkeit - ein Schlagwort, dass derzeit bei Diskussionen um Gentechnik, Klimawandel und Entwicklungshilfe in aller Munde ist. Gestern fand in Frankfurt ein Diskussionsforum zu nachhaltiger Stadtplanung und -entwicklung statt. Die Veranstaltung thematisierte insbesondere die Rolle der Bau-, Immobilien-, und Energiewirtschaft in urbanen Ballungsräumen und stellt aktuelle Planungskonzepte und Studien von renommierten Stadtplanern, Architekten und Wissenschaftlern vor. Die Kernfrage des Sustainability Forums: Lassen sich nachhaltige Immobilienprojekten auch ökonomisch rechnen?
Die Stadt Frankfurt vertraut offenbar darauf. Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) zumindest erklärte, die Stadt habe sich zum Ziel gesetzt, im Bereich „Grünes Bauen“ eine führende Rolle einzunehmen und sich als Passivhauptstadt Deutschlands zu positionieren.
Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) nutzte die Gelegenheit, vor internationalem Publikum für den Standort Frankfurt als einem der wichtigsten Immobilienstandorte Deutschlands zu werben. Er lobte das Partnerkonzept der städtischen Wirtschaftsförderung, das Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich bei den Immobilienmessen Expo Real und Mipim am Stand der Stadt Frankfurt zu präsentie-ren. Die Rekordzahl an Unternehmen, die die Stadt Frankfurt am Main im März auf die Mipim begleitet haben, bestätige den Erfolg des Konzepts. Auch für die Expo Real lasse sich schon jetzt ein Allzeithoch für den Messeauftritt 2009 ablesen.