12,52 Milliarden Euro ist die Stadt Frankurt Wert. Das teilte Stadtkämmerer Uwe Becker (Foto, CDU) im am heutigen Montag vorgelegten Jahresabschluss für 2007 mit. Erstmals wurde dieser nach der doppelten Buchführung (Doppik) erstellt. Dabei entfallen 8,28 Milliarden Euro(66 Prozent) auf Eigenkapital. Die neue Buchführung erfasst Einnahmen und Kosten wesentlich genauer: So tauchen Immobilien in der Bilanz als aktueller Vermögenswert auf. Der Römer beispielsweise schlägt mit 22,8 Millionen Euro, der Kaiserdom mit 58 Millionen zu Buche.
„Wir sind solide aufgestellt“, verkündete der Kämmerer und verwies zugleich auf den weiteren Abbau von kreditfinanzierten Schulden von 109 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Erstmals habe die schwarz-grüne Stadtregierung bei der langfristigen Verschuldung die Marke von 1,2 Milliarden Euro „geknackt“. Vor zehn Jahren lag die Verschuldung der Stadt noch bei 2,8 Milliarden Euro.
Uwe Becker kündigte an, dass die Stadt im laufenden Jahr Investitionen in Höhe von rund 400 Millionen Euro tätigen werden. Bezüglich der Gewerbesteuereinnahmen zeigte sich Becker auch für dieses Jahr vorsichtig optimistisch: Ende Mai dieses Jahre habe die Stadt Einnahmen in Höhe von 810 Millionen Euro gehabt, und lag damit auf Vorjahresniveau. Jedoch machte Becker klar, dass man die Risiken für die kommenden Monate und vor allem auch 2009 wegen der globalen Finanzkrise nicht unterschätzt werden dürften, schließlich sei Frankfurt als Finanzmetrole besonders stark von der Ertragssituation der Banken abhängig. Foto: Stadt Frankfurt