Es ist soweit – Heute öffnete der große Handelssaal an der Frankfurter Börse nach einer fünfmonatigen Renovierung wieder und erstrahlte in neuem und vor allem modernen Glanz. Oberbürgermeisterin Petra Roth, der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel und der Vorstandchef der Börse AG Reto Francioni eröffneten heute Morgen nicht nur den Saal, sondern auch den Handel mit dem symbolischen Läuten einer Glocke. Auffälligste Änderung im Handelssaal sind die fünf runden und zwei halbrunden Schranken, an denen die Makler jetzt von 9 bis 20 Uhr den Präsenzhandel abwickeln. Damit die Börsianer stets einen kühlen Kopf bewahren, wurde eine neue Klimaanlage eingebaut, und vor allem das Parkett wurde erneuert. Jetzt ist es aus kerngeräucherter Eiche und besonders rutschfest – vom sprichwörtlich glatten Parkett kann damit keine Rede mehr sein. Für den Durchblick sorgt eine Raumbeleuchtung. Vom einst biederen und düsteren Saal ist wenig übrig geblieben, stattdessen dominieren farben wie weiß oder strahlendes blau beim Interieur. Eins aber ist nicht weg zu denken: die magnetisch gesteuerte und bei Änderungen immer klackernde DAX-Tafel und das Kursanzeigensystem - sie sind erhalten geblieben. Der Handelssaal bleibt somit nach wie vor eine beliebte Kulisse für die Foto- und Fernsehberichterstattung von der Börse. Bis zu sieben Fernsehstationen berichten täglich aus dem Saal über das Geschehen am Aktienmarkt.