Dezernatstreit: Roth besänftigt CDU-Fraktion

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red /

Im Streit um die Zuständigkeit für das Ordnungsdezernat ist in der CDU-Fraktion angeblich wieder Einigkeit eingekehrt. Nachdem Oberbürgermeisterin Petra Roth ihrem Parteikollegen Boris Rhein im Alleingang das Amt entzogen und an den FDP-Politiker Volker Stein übertragen hatte, herrschte zunächst großer Unmut in den eigenen Reihen. In einer zweistündigen Debatte suchte die Oberbürgermeisterin die Wogen zu glätten. Der Kommunalpolitiker Rhein soll ab November das Amt des Wirtschaftsdezernenten übernehmen.


Roth bedauerte, mit dieser Entscheidung die Erwartungen der Fraktion enttäuscht zu haben und stellte klar, dass sie ihre Entscheidungen in Zukunft besser abstimmen werde. „Die Diskussion hat uns näher gebracht,“ sagte Markus Frank, CDU-Fraktionschef, nach der Sitzung.


Die Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Hilfsorganisationen (AGFH) hält jedoch weiterhin an Rhein als Dezernent für Brand- und Katastrophenschutz fest. In einer Erklärung bat die AGFH darum, den Stadtrat, den sie als hervorragenden Fachmann schätzen gelernt hätten, in seiner Position zu belassen. Dies sei auch im Sinne der Bürgerschaft. Die Begründung der CDU für den Wechsel ist nach Meinung der AGFH nicht nachvollziehbar.

Text: Janine Denne, Foto: Harald Schröder


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