(pia) Die Radeberger Gruppe, zu der auch Binding gehört, wird ihren neuen erweiterten Standort nicht im Frankfurter Stadtgebiet errichten können: Das gaben die größte deutsche Privat-Brauereigruppe und die Stadt Frankfurt heute gemeinsam bekannt. Die von dem Unternehmen im Rahmen des heutigen Gespräches vorgestellte Detailplanung erfordert unter Berücksichtigung rationeller Betriebsabläufe einen Flächenbedarf von nunmehr mehr als 18 Hektar. Das Bauvorhaben ist nach Einschätzung der Radeberger Gruppe auf dem Rödelheimer Gelände, bei dem von Seiten der Stadt in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Unternehmen alle im Einflussbereich der Stadtliegenden Voraussetzungen für eine Standortverlagerung geschaffen worden waren, damit aus P latzgründen nicht realisierbar. Nach Prüfung aller anderen Alternativen kann das Frankfurter Traditionsunternehmen deshalb seine Wunschadresse Frankfurt nicht umsetzen, nachdem auch andere Standorte im Stadtgebiet sich als nicht realisierbar erwiesen hatten. "Das haben wir akzeptiert, auch wenn wir das Ergebnis als Stadt und Heimat des Unternehmens natürlich bedauern", so die Frankfurter Oberbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernent Markus Frank. "Wir bedanken uns bei der Stadt Frankfurt für die geleistete professionelle Unterstützung - und bleiben der Stadt auch nach unserem unumgänglichen Umzug mit all unseren Aktivitäten treu", ergänzt der Sprecher der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe, Dr. Albert Christmann.