Das „Rote Haus“ kommt, der Tisch an der Schirn muss weichen. Dies beschloss der Sonderausschuss Dom-Römer mit Stimmen der CDU, Grünen und FDP in der letzten Sitzung vor der Kommunalwahl.
Melanie Welters /
Jetzt steht es fest: Zwischen Dom und Schirn wird das Stadthaus am Markt gebaut. Am Dienstagabend traf sich der Sonderausschuss des Stadtparlaments Dom-Römer ein letztes Mal in aktueller Besetzung vor der Kommunalwahl, um über das Projekt der neuen Altstadt zu beraten. CDU, FDP und Grüne beschlossen, dass der neue Entwurf von Architekt Tom Meurer weiterverfolgt wird. Nach der Wahl wird das Gremium neu gebildet - dann wird sich zeigen, wie es weitergeht. Stand der Dinge beim Projekt „Neue Altstadt“: Acht Giebelhäuser zwischen Schirn und Braubachstraße sollen entstehen, neun weitere könnten dazukommen. Das Stadthaus soll den Anfang machen, 2013 soll es fertig sein. Neben Wohnungen und Läden ist im geplanten „Roten Haus“ ein Saal mit 199 Plätzen vorgesehen. Der Archäologische Garten, um dessen Überbauung in den vergangenen Monaten Diskussionen entbrannt sind, soll offen zugänglich sein. Der Tisch wird weichen müssen, damit das Rote Haus realisiert werden kann. Darüber sind sich alle Beteiligten im Ausschuss einig. Nachdem über dem Archäologischen Garten zuerst nur ein kleines Gebäude mit Veranstaltungssaalgebaut sollte, nahm das Gebäude in den Entwürfen immer größere Ausmaße an, Kämmerer Uwe Becker (CDU) wollte das Projekt schon ganz abblasen. Der gestern vorgeführte, überarbeite Entwurf – das Stadthaus soll nun größeren Abstand zum Dom haben - stieß jedoch auf Anklang.