Oberbürgermeisterin Petra Roth ist hochzufrieden: „Mit der Gründung des Präventionsrates vor zehn Jahren haben wir in Frankfurt auf diese Herausforderung rechtzeitig und vorbildhaft reagiert." Zehn Jahre existiert der Rat mittlerweile, in ihm sitzen Vertreter von Polizei , Staatsanwaltschaft und Stadträte für Sicherheit, Integration und Sozialem. Seine Aufgabe: Förderung von Kriminalitätsbekämpfung und Gewaltprävention.
„Gewalt - Sehen – Helfen“ ist nur eines der vielen durch den Präventionsrat ins Leben gerufene Projekt. Es geht beispielsweise um die Prävention von Kriminalität an Schulen, die Sicherheit für Senioren oder sexuelle Belästigung. Frankfurter sollen mehr Verantwortung für ihren Stadtteil und ihr Umfeld übernehmen, so das erklärte Ziel der Kampagne.
Dies soll ein Beitrag zur Förderung der Zivilcourage und gegen die Unkultur des Wegschauens und Vorbeigehens sein. Um die Arbeit des Präventionsrates bekannter zu machen, findet derzeit eine Präventionswoche statt, die am Samstag endet.
Das größte Jugendzentrum Frankfurts öffnet morgen seine Pforten zum „Tag der offenen Tür“. Um 15 Uhr wird dort im „Kuckucksnest“ das Projekt „Gewaltprävention im Boxring“ vorgestellt. Gewalttätige Jugendliche sollen durch professionelles Boxtraining und die Betreuung durch Sozialpädagogen wieder auf den richtigen Weg gebracht werden.
Außerdem morgen: 15-22 Uhr Tag der offenen Tür im Kuckucksnest Vorstellung des Boxcamp-Projekts
Besichtigung des größten Jugendzentrum Frankfurts und Projektvorstellung "Gewaltprävention im Boxring"
Ort: Schwarzsteinkautweg 5a, Haltestelle Louisa