...wird doch noch gut. Neben der „Weltmusik im Palmengarten“ ist nun endlich auch der „Jazz im Museum“ gesichert und findet nun ab 22.7. im Garten des MAK statt. Eine schwere Geburt, aber jetzt dürfen sich die Frankfurter auf zehn Open-Air-Konzerte freuen.
Detlef Kinsler /
Der „Summer in The City“ steht denn neben der „Weltmusik im Palmengarten“ (Start am 24.7. mit Daniel Kahn im Musikpavillon von Frankfurts Grüner Lunge) findet nun auch „Jazz im Museum“ ab 22.7. definitiv statt. Wie wir bereits in der Ausgabe 9 des JOURNAL FRANKFURT berichteten, musste sich die Projektleiterin der beiden renommierten Konzertreihen, Dorothé Gebhart, für dieses Jahr auf die Suche nach einer neuen Jazz-Location machen. Denn das Liebieghaus als Gastgeber konnte endlich die lang gehegten Pläne einer Jeff Koons-Ausstellung realisieren. „Dafür benötigen sie auch den Garten – für die Skulpturen“, so Dorothé Gebhart. Direktor Max Hollein bot das Städel als Ausweichquartier an. Vorne an der Straße hätte der Autolärm den Genuss aber geschmälert. „Ich habe mir dann 26 Plätze angeguckt“, wollte Gebhart das Museum im Titel erhalten, musste das aber dann doch zunächst aufgeben, checkte Parks und Innenhöfe. Alles passte nicht. Dann kam der Tipp von Kollegen und überraschend konnte gemeldet werden: die Long Island Summer Lounge auf dem Parkhaus Börse wird zum Ausweichquartier, der „Jazz im Museum“ wird zum „Jazz auf dem Dach“. Aber zu früh gefreut, denn letzten Endes wurden die nötigen Genehmigungen von den zuständigen Ämter nicht erteilt und plötzlich standen die beliebten Konzerte wieder auf der Kippe. Umso schöner, dass jetzt doch noch eine Lösung gefunden wurde. Und es bleibt in alter Tradition bei einem Museum wenn das Emile Parisien Quartet (Foto) am 22.7. im Garten des MAK (Museum für Angewandte Kunst Frankfurt) am Schaumainkai den Startschuss gibt. Jazzfans kennen den Ort, denn da ist während des Museumsuferfestes auch der Jazzgarten zuhause. Der „Summer In The City“ wird vom JOURNAL FRANKFURT präsentiert.