Städel

Beckmann in Amerika

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Im Städel wird noch kräftig gewerkelt. Trotz allem Neubautrubel wurde jetzt eine Ausstellung über Max Beckmann eröffnet. Sie zeigt die ebenso kurze wie reiche Schaffensperiode des Künstlers in den USA.

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Drei Jahre nur - und 90 Werke. So ließe sich der Aufenthalt des Kunst-Superstars Max Beckmann in den Vereinigten Staaten von Amerika kurz zusammenfassen. 1945 ging er ins gelobte Land - jetzt widmet sich das Städel dieser Periode, die ganz unterschiedliche Stile vereint. Man merkt: das Land macht etwas mit Beckmann. Und umgekehrt auch.
Die Ausstellung im Städel versteht es, die Bilder gekonnt wirken zu lassen. Die Wände: grau. Die Aufbauten: mit zarten, hoch aufgezogenen Bildern versehen. Gleich im ersten Raum ist auf der ersten Seite Frankfurt, auf der anderen New York zu sehen.
Städel-Direktor Max Hollein sagte bei der Eröffnung: "Ich weiß, ich sage jedesmal, wenn wir uns treffen: das mit der baulichen Situation wird bald besser. Nun ist es aber wirklich so." Anfang kommenden Jahres soll der Erweiterungsbau eröffnet werden. Dann ist es vorbei mit dem Leben auf der Baustelle.


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