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Hat in der kommenden Spielzeit einiges zu bieten: die Alte Oper Frankfurt © Adobe Stock/travelview
Saison 2025/26
Das gibt es in der Alten Oper Frankfurt zu sehen
Große Namen, bekannte Titel und ein vielseitiges Programm erwarten die Besucherinnen und Besucher der Alten Oper Frankfurt in der kommenden Spielzeit. Eine Übersicht der Highlights gibt es hier.
„Dieses Haus brummt“, sagt Frankfurts Kulturdezernentin und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Alten Oper, Ina Hartwig (SPD). Ein Blick unter anderem auf die Zahlen der Alten Oper gibt ihr Recht: 452 000 Besucherinnen und Besucher wurden im vergangenen Jahr gezählt, das waren sogar mehr als vor der Corona-Pandemie. Zudem folgt in der kommenden Saison mal wieder ein Highlight dem nächsten. „Es ist eine prall gefüllte Spielzeit“, zeigt sich der Intendant Markus Fein zufrieden.
Drei Festivals mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Los geht es im September mit Fratopia, einem Festival mit unkonventionellen Formaten. In sieben Sälen und Foyers geht es quer durch die Sparten, das Angebot reicht von Bach bis Sting – und das alles bei freiem Eintritt. Das detaillierte Programm wird am 1. Juli bekannt gegeben. Im Oktober folgen die „Alte Oper Nights“, ein Festival, das sich über zwei Abende erstreckt. Hoher Besuch wird kommendes Jahr im März erwartet: Der Filmemacher Wim Wenders kommt in die Alte Oper, dem dann 80-Jährigen wird ein dreitägiges Festival gewidmet mit dem Titel „Wim Wenders: Driven by music“. Es geht um die Frage, welche Rolle die Musik in seinem Schaffen gespielt hat. „Sie hat ihn ein Leben lang beeinflusst“, erklärt Fein vorab.
Alte Oper Frankfurt: Orchester-Flashmob und Jazz-Sessions
Viele Jahrzehnte jünger sind die Protagonisten im „Podium Zukunft“ im April 2026. Sechs Jugendorchester spielen in der Alten Oper, darunter das Landessinfonieorchester Hessen. Unter anderem solle es einen „Flashmob auf dem Opernplatz“ mit allen sechs Orchestern geben, wie Fein verrät. Mit 24 Jahren ebenfalls noch sehr jung ist der preisgekrönte Jazz-Saxophonist Jakob Manz, er übernimmt in der Saison 2025/26 die Jazz-Residenz der Alten Oper und stellt sich mit vier eigenen Projekten vor. Dazu gehört eine Session mit dem Sänger Max Mutzke, dem Pianisten Michael Wollny und der Bassistin Kinga Glyk.
Bürgernahe Projekte und eine Frankfurter Erstaufführung
Zudem präsentiert sich die Alte Oper wieder sehr bürgernah, nämlich mit der zweiten Auflage von „Eine Straße geht ins Konzert“ in diesem Jahr. Die Idee: Bewohner einer Straße in Frankfurt können sich gemeinsam bewerben. Die ausgewählte Straße wird ein halbes Jahr lang bei der Realisierung ihrer Musikprojekte, wie etwa Hauskonzerte oder Hofmusik, unterstützend begleitet. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 25. April.
Das Jahr 2025 endet mit einem Filmklassiker, und zwar mit dem Musical Pretty Woman. Für die 2018 in Chicago uraufgeführte Bühnenfassung des Blockbusters komponierte Bryan Adams 21 neue Songs, die das musikalische Gerüst bilden. In Frankfurt wird diese Fassung der Romanze des ungleichen Paares das erste Mal gezeigt, der Vorverkauf hat bereits begonnen.
Los geht es im September mit Fratopia, einem Festival mit unkonventionellen Formaten. In sieben Sälen und Foyers geht es quer durch die Sparten, das Angebot reicht von Bach bis Sting – und das alles bei freiem Eintritt. Das detaillierte Programm wird am 1. Juli bekannt gegeben. Im Oktober folgen die „Alte Oper Nights“, ein Festival, das sich über zwei Abende erstreckt. Hoher Besuch wird kommendes Jahr im März erwartet: Der Filmemacher Wim Wenders kommt in die Alte Oper, dem dann 80-Jährigen wird ein dreitägiges Festival gewidmet mit dem Titel „Wim Wenders: Driven by music“. Es geht um die Frage, welche Rolle die Musik in seinem Schaffen gespielt hat. „Sie hat ihn ein Leben lang beeinflusst“, erklärt Fein vorab.
Viele Jahrzehnte jünger sind die Protagonisten im „Podium Zukunft“ im April 2026. Sechs Jugendorchester spielen in der Alten Oper, darunter das Landessinfonieorchester Hessen. Unter anderem solle es einen „Flashmob auf dem Opernplatz“ mit allen sechs Orchestern geben, wie Fein verrät. Mit 24 Jahren ebenfalls noch sehr jung ist der preisgekrönte Jazz-Saxophonist Jakob Manz, er übernimmt in der Saison 2025/26 die Jazz-Residenz der Alten Oper und stellt sich mit vier eigenen Projekten vor. Dazu gehört eine Session mit dem Sänger Max Mutzke, dem Pianisten Michael Wollny und der Bassistin Kinga Glyk.
Zudem präsentiert sich die Alte Oper wieder sehr bürgernah, nämlich mit der zweiten Auflage von „Eine Straße geht ins Konzert“ in diesem Jahr. Die Idee: Bewohner einer Straße in Frankfurt können sich gemeinsam bewerben. Die ausgewählte Straße wird ein halbes Jahr lang bei der Realisierung ihrer Musikprojekte, wie etwa Hauskonzerte oder Hofmusik, unterstützend begleitet. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 25. April.
Das Jahr 2025 endet mit einem Filmklassiker, und zwar mit dem Musical Pretty Woman. Für die 2018 in Chicago uraufgeführte Bühnenfassung des Blockbusters komponierte Bryan Adams 21 neue Songs, die das musikalische Gerüst bilden. In Frankfurt wird diese Fassung der Romanze des ungleichen Paares das erste Mal gezeigt, der Vorverkauf hat bereits begonnen.
26. März 2025, 11.15 Uhr
Sabine Maurer

Sabine Maurer
Die gebürtige Hessin studierte BWL, mit dem Diplom in der Tasche machte sie zunächst ein Volontariat und sich danach als Journalistin selbstständig. Seit Frühjahr 2024 für die Klassikseiten im JOURNAL verantwortlich. Mehr von Sabine
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