Der Frankfurter Künstler Jochem Hendricks präsentiert sein neues Buch. Das „Revolutionäre Archiv“ zeigt Polizeifotos aus der RAF-Zeit. Verdeckte Film- und Fotoaufnahmen bilden die Grundlage für das Buch.
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Demonstrationen, Hausräumungen, Terroranschläge, ein Banküberfall und ein Geiselaustausch: das zeigen die Bilder aus den Jahren 1973 bis 1985. Jochen Hendricks sammelte das Material in einem Langzeitprojekt. Es stammt aus einem Polizeiarchiv. Der Konzeptkünstler aus Frankfurt ist Mitglied des Frankfurter Kunstvereins und studierte an der Städelschule.
Die Abzüge für die Arbeit fertigte die kürzlich verstorbene Fotografin Magdalena Kopp an. Sie gründete in ihrer Jugend die „Revolutionären Zellen“ in Frankfurt mit und heiratete den in dieser Zeit am meisten gesuchten Terroristen, den Venezolaner Carlos, genannt „Der Schakal“.
Die Buchpräsentation wird von einem Podiumsgespräch begleitet. Zu diesem wird der Künstler Jochem Hendricks anwesend sein, Doris Krystof, Kuratorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalens und Daniel Cohn-Bendit. Moderiert wird die Diskussion von Franziska Nori.
>>> Buchprojekt Revolutionäres Archiv von Jochem Hendricks mit Magdalena Kopp Buchvorstellung und Pordiumsdiskussion, 3. Dezember 2015, 19 Uhr im Frankfurter Kunstverein, Eintritt frei, Infos: www.fkv.de